Nach nur vier Spielen - Ex-Lok-Coach verliert Job bei Sechstligist
Er war unverzichtbarer Bestandteil des Trainer-Meisterteams von Lok Leipzig . Nach zwei erfolgreichen Jahren verließ Co-Trainer Nico Wegmann (31) im Sommer schweren Herzens gemeinsam mit Chefcoach Jochen Seitz den Klub.
Um fortan wieder als Trainer bei den Sportfreunden Seligenstadt in der Verbandsliga (6. Liga) einzusteigen! Die hatten ihren Ex-Coach mit Kusshand zurückgenommen – um sich nun nach erst vier Spieltagen wieder von ihm zu trennen. Was für ein Knall, den der aktuelle „Lokcast“, der Podcast von Lok Leipzig, auch gleich mal zum Thema machte.
Wegmann überraschend früh weg. Sven Kittler, Abteilungsleiter Fußball bei den Sportfreunden, erklärte bei op-online: „Wenn man unseren Kader sieht und auf die Tabelle schaut, stellt sich die Frage nach der Trennung eigentlich nicht. Wir haben keinen Erfolg. Für die eine oder andere Mannschaft in der Liga mag diese Zwischenbilanz nach vier Spieltagen gut sein, für die Sportfreunde ist das gar nicht gut.“
Nun ja, ein Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage sind nun zwar kein Kracherstart, in der frühen Phase der Saison aber auch nicht bedenklich. Und wenn man seinen Ex-Trainer unbedingt zurückhaben wollte, sollte das Vertrauen auch weit größer sein. Die Ursachen sollen deshalb weit tiefer liegen, von vereinsinternen Streitigkeiten ist die Rede.
Wegmanns Vertrag bei den Sportfreunden läuft noch bis Sommer 2027. Beim FC Lok ist seine Stelle dagegen noch nicht neu besetzt. Eine Rückkehr scheint jedoch ausgeschlossen. Denn sein sportlicher Weg ist im Grunde eng mit dem von Jochen Seitz verbunden. Da wird sich ganz sicher zeitnah etwas ergeben.
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