"Könnte Kriegsverbrechen sein": UN-Soldaten bei einem Hinterhalt im Südsudan getötet
Im Südsudan herrschen seit Jahren bewaffnete Konflikte, zuletzt hat sich die Lage verschlechtert. In den vergangenen 15 Jahren starben laut UN mehr als 160 Blauhelmsoldaten. Nun sind erneut zwei von ihnen in einem Hinterhalt getötet worden.
Im Südsudan sind nach Angaben der Vereinten Nationen zwei Blauhelmsoldaten in einem Hinterhalt getötet worden. Nach Angaben der UN-Mission im Südsudan (Unmiss) fand der Angriff durch "bewaffnete Unbekannte" statt, als eine Patrouille im Bundesstaat Jonglei in Richtung der Stadt Pajut fuhr. Angriffe auf Blauhelmsoldaten könnten "Kriegsverbrechen darstellen", erklärte die UN-Mission. Jonglei war in jüngster Zeit vermehrt Schauplatz von Konflikten zwischen Regierungs- und Oppositionstruppen.
Die Unmiss verurteilte den Vorfall scharf. Demnach wurden sieben weitere Menschen verletzt, darunter drei Blauhelmsoldaten, zwei Polizisten und zwei zivile Mitarbeiter. Die Nationalität der Blauhelmsoldaten wurde nicht mitgeteilt.
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