Aus Mails und KI-Protokollen: "New York Times" enthüllt neue Details im Fall Ulmen
Seit Monaten beschäftigt deutsche Medien der Fall um Collien Fernandes und ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Inzwischen hat die Moderatorin auch ausführlich mit der "New York Times" gesprochen. Die Zeitung hat zudem zahlreiche Dokumente ausgewertet.
Collien Fernandes hat sich ausführlich in der "New York Times" über die Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen geäußert. Über mehrere Monate sprach die US-Zeitung nach eigenen Angaben mit Fernandes und wertete zahlreiche Dokumente sowie digitale Spuren aus. Fernandes wirft Ulmen vor, über Jahre Fake-Profile unter ihrem Namen angelegt und darüber Männer kontaktiert zu haben. Dabei seien auch sexuelle Inhalte verschickt worden.
Der Fall wurde im Frühjahr durch eine Recherche des "Spiegel" öffentlich und löste eine breite Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen aus. Die "New York Times" berichtet nun unter anderem über eine E-Mail, die Ulmen an seinen Anwalt geschickt haben soll. Darin soll er eingeräumt haben, mit etwa 30 Männern unter Fernandes' Identität sexuelle Online-Kontakte geführt zu haben. Er habe darin außerdem sein Bedauern über sein Verhalten ausgedrückt. Einer der Männer sei ein Versicherungsvertreter gewesen, mit dem Fernandes und Ulmen beruflich zu tun hatten.
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