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Blond mit roten „Lippen“ - Neue Insektengattung nach Taylor Swift benannt

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Blond mit roten „Lippen“ - Neue Insektengattung nach Taylor Swift benannt

Taylor Swift hat Grammys, Chartrekorde und eine riesige Fangemeinde. Nun trägt sogar eine neu beschriebene Insektengattung ihren Namen. Forschende haben vier winzige australische Wanzenarten nach dem Superstar und drei ihrer Alben benannt.

Und damit nicht genug: Auch optisch sehen die Tiere ein bisschen nach Taylor Swift aus. Ihr Körper ist überwiegend hellgelb beziehungsweise „blond“. Dazu kommen rote Flecken und Streifen. Die Forschergruppe vergleicht die Färbung mit den blonden Haaren und dem roten Lippenstift der Sängerin.

Die neu beschriebene Gattung trägt den Namen Swiftiephylus. Darin steckt nicht nur der Nachname von Taylor Swift , sondern auch die Bezeichnung ihrer Fans, der „Swifties“. Hinter den prominenten Namen steckt eine umfangreiche wissenschaftliche Untersuchung. Für ihre Studie analysierten die Forscherinnen Sarah Schroeder und Christiane Weirauch 593 Wanzen, die bereits zwischen 1995 und 2004 in Australien gesammelt worden waren.

Die Tiere leben auf verschiedenen Kasuarinengewächsen. Deren Blütenstände besitzen ebenfalls helle, rote und orangefarbene Töne. Die ähnliche Färbung könnte dazu führen, dass die winzigen Wanzen zwischen den Pflanzen kaum auffallen.

Sarah Schroeder ist selbst ein langjähriger Swiftie. Mit der ungewöhnlichen Namensgebung möchte sie zugleich auf die vielen Insektenarten aufmerksam machen, die weltweit noch nicht wissenschaftlich beschrieben wurden.

Zur Gattung Swiftiephylus gehören vier neue Arten, schreibt PETBOOK . Ihre Namen dürften Fans der Sängerin bekannt vorkommen:

Besonders auffällig ist Swiftiephylus amator: Die ansonsten helle Wanze besitzt gut sichtbare rote Flecken. Bei den anderen Arten beschränken sich die roten Akzente teilweise auf einzelne Streifen oder die Flügelspitzen.

Obwohl die untersuchten Wanzen bereits vor mehr als 20 Jahren gesammelt wurden, waren sie bislang nicht wissenschaftlich beschrieben. Die Exemplare lagerten in den Sammlungen des American Museum of Natural History und des Australian Museum.

Insgesamt beschrieben die Forscherinnen zwölf neue Arten aus fünf neuen Gattungen. Vier davon gehören nun zu Swiftiephylus. Für Taylor Swift ist es eine Auszeichnung, die länger bestehen dürfte als jeder Chart-Hit: Ihr Name ist jetzt dauerhaft Teil der biologischen Systematik.

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