Warnung ernst nehmen: Schon fast 2.900 Hitzetote in NRW
Die Zahl der Hitzetoten ist weiter gestiegen.
Und dabei ist die jüngste Hitzewelle in der Statistik noch nicht einmal berücksichtigt.
Wie schneidet NRW im Vergleich zu anderen Bundesländern ab? Wegen der hohen Temperaturen sind in diesem Jahr nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) bereits fast 2.900 Menschen in Nordrhein-Westfalen gestorben.
Dabei erfasst diese Zahl nur den Zeitraum bis zum 9.
August - die jüngste Hitzewelle der vergangenen Woche ist darin noch nicht berücksichtigt.
Bundesweit stieg die Zahl der geschätzten Hitzetoten auf 14.000.
Für NRW geht das RKI in der ersten Augustwoche von einem leichten Anstieg geschätzt um 150 auf 2.860 Hitzetote aus.
Das sind bereits mehr als in jedem einzelnen Jahr seit 2016.
Der bisherige Höchstwert der vergangenen zehn Jahre in NRW wurde 2018 erreicht, damals starben aufgrund der hohen Temperaturen nach Angaben des RKI 2.260 Menschen.
Nach den jüngsten Daten geht das Institut von knapp 16 Hitzetoten pro 100.000 Einwohner in diesem Jahr in NRW aus.
Dieser Wert liegt leicht unter dem bundesweiten Durchschnittswert von 16,8.
Im Saarland ist der Wert mit 45,9 am höchsten, in Schleswig-Holstein mit 2,3 am niedrigsten.
Der Großteil der hitzebedingten Sterbefälle in diesem Jahr geht nach RKI-Einschätzung sowohl bundesweit als auch in NRW auf die heißen Tage in der zweiten Junihälfte zurück, als es zu Temperaturen um die 40 Grad kam.
Besonders ältere Menschen betroffen Große Hitze ist besonders für ältere Menschen gefährlich.
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