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US Open: „Unglaublicher Kampf“: Zverev rettet sich in Nachtkrimi

Stern ·
US Open: „Unglaublicher Kampf“: Zverev rettet sich in Nachtkrimi

Der Traum vom Titel ist für Alexander Zverev bei den US Open fast schon in Runde eins beendet.

Mit größter Mühe kommt der Favorit weiter und spricht um 2 Uhr morgens von einer „Gesamtmüdigkeit“.

Alexander Zverev breitete die Arme aus, genoss mit geschlossenen Augen den Jubel der Fans - und wollte dann einfach nur schnell ins Bett.

In einem Fünfsatzkrimi über fast fünf Stunden bis weit nach Mitternacht verhinderte der Topfavorit bei den US Open ein Debakel zum Auftakt und rettete sich in die zweite Runde. „Jeder ist müde, jeder will schlafen gehen“, rief er den verbliebenen Fans am frühen Morgen im fast leeren Arthur Ashe Stadion nach dem 6:4, 3:6, 6:7 (7:9), 7:5, 6:4 gegen Lorenzo Sonego zu. „Eine gute Nacht und bis morgen.“ Zverevs Jubel um 1.55 Uhr Nach einem zwischenzeitlichen Leistungseinbruch des Hamburgers entwickelte sich eine packende Partie mit spektakulären Ballwechseln.

Erst um 1.55 Uhr verwandelte Zverev den Matchball und durfte nach 4:52 Stunden befreit jubeln. „Es war ein unglaublicher Kampf“, sagte der French-Open -Gewinner erleichtert über den Sieg gegen den italienischen Außenseiter. „Manchmal passieren gute Dinge, wenn du dich durch solche Matches durchgekämpft hast.

Ich hoffe, das ist für mich bei diesem Turnier der Fall.“ Bereits am Donnerstag geht es für ihn gegen den Franzosen Quentin Halys weiter.

Von den deutschen Tennisprofis haben auch Eva Lys und Jan-Lennard Struff die zweite Runde erreicht.

Historische Schmach erspart In New York startet Zverev erstmals als Nummer eins der Setzliste bei einem Grand-Slam-Turnier und ersparte sich nur mit großer Mühe eine historische Schmach.

In der Geschichte des Profitennis waren zuvor seit 1968 nur sechs topgesetzte Spieler bei einem Grand-Slam-Turnier bereits in der ersten Runde gescheitert. „Das war ein Match, das ich nach den letzten paar Wochen gebraucht habe.

Ich hatte die letzten Turniere zu kämpfen“, gestand Zverev.

Nach dem verlorenen Wimbledon-Endspiel gegen Jannik Sinner hatte der US-Open -Finalist von 2020 eine schlechte Vorbereitung auf das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres absolviert.

Immerhin gelang ihm nun im siebten Duell mit Sonego der siebte Sieg.

Zverevs Traum von seinem zweiten Grand-Slam-Titel lebt durch den Erfolg über die Nummer 89 der Welt weiter.

Die Ausgangslage für den Triumph in New York ist dabei eigentlich so gut wie selten zuvor.

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