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Gehirn: Wie entsteht Appetit?

Die Zeit ·
Gehirn: Wie entsteht Appetit?

Ich habe keinen Hunger mehr, aber Appetit. Dieser Satz fällt oft, wenn jemand schon Vorspeise und Hauptgang im Magen hat und jetzt noch eine Mousse au Chocolat vorgesetzt bekommt. Soll heißen: Ich esse über meinen Hunger, aber das geht noch rein.

US-Forscherinnen haben den Unterschied zwischen Hunger und Appetit mal so auf den Punkt gebracht : Hunger heißt, essen, um zu leben. Appetit heißt, leben, um zu essen. Tatsächlich unterscheidet die Wissenschaft zwei Regelkreise im menschlichen Körper, die mit Essen zusammenhängen: Das homöostatische System steuert Hunger und Sättigung. Oberstes Ziel ist es, die Energiebilanz im Gleichgewicht zu halten (Homöostase bedeutet so viel wie Gleichbleiben). Dafür produzieren Fettzellen und Magen Botenstoffe wie Leptin und Ghrelin. Der Hypothalamus im Gehirn analysiert sie und meldet »hungrig« oder »satt«.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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