Fußball-Bundesliga: Drei Spiele, zehn Gegentore: Union verliert seine Stärke
Die Unruhe wächst beim 1.
FC Union Berlin und die einstige Defensivmacht verkommt zur Schießbude der Bundesliga.
Ausgerechnet jetzt wartet der FC Bayern.
Die Eisernen fiebern der Zeit danach entgegen.
Das Abwehrbollwerk ist Geschichte, der Schrecken für die Konkurrenz verflogen.
Nach dem 1:3 gegen Aufsteiger Schalke 04 droht der 1.
FC Union Berlin von der einstigen Defensivmacht zur Schießbude der Bundesliga zu werden.
Zehn Gegentore nach drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. „Fakt ist, wir kriegen zu viele Gegentore .
Zu einfache Gegentore und wir verlieren gewissermaßen unsere Stärke“, schlug Führungsspieler Rani Khedira Alarm.
Auf das 3:3 gegen Eintracht Frankfurt folgten ein 0:4 gegen Bayer Leverkusen und nun die nächste ernüchternde Vorstellung gegen Schalke.
Und ausgerechnet jetzt wartet am kommenden Spieltag der FC Bayern.
Nur einmal zu null in 14 Spielen Von den 14 Test- und Pflichtspielen dieser Saison blieb Union lediglich einmal ohne Gegentor – beim 16:0 im Benefizspiel gegen den Achtligisten Grün-Weiss Lübben. „Wir können nicht jedes Spiel drei Dinger kassieren, weil jedes Spiel vier Tore zu machen, ist schwer“, mahnte Abwehrspieler Tom Rothe.
Lustrinelli sprach von „zu vielen Geschenken“.
Wie schon beim 3:3 gegen Frankfurt, als sich die Eisernen nach einem 1:3-Rückstand noch zu einem Punkt retteten, wachte Union auch gegen Schalke viel zu spät auf.
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