Mayday-Ruf vor Rügen: Yacht mit Kindern droht zu sinken
Am Abend dringt Wasser in eine Segelyacht vor Rügen ein.
Sechs Menschen, darunter drei Kinder, geraten in Gefahr – doch die Seenotretter greifen rechtzeitig ein.
Eine zwölf Meter lange Segelyacht mit drei Kindern und drei Erwachsenen an Bord ist vor der Insel Rügen in Seenot geraten.
In das Boot drang so viel Wasser ein, dass es zu sinken drohte, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte.
Seenotretter brachten die Yacht sicher in den Hafen von Sassnitz .
Alle sechs Menschen blieben unverletzt.
Schwer verständlicher Mayday-Ruf Der Notruf ging am Mittwochabend gegen 20.50 Uhr bei der von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) betriebenen Rettungsleitstelle See in Bremen ein.
Die polnische Segelyacht hatte einen zunächst schwer verständlichen Mayday-Ruf, den internationalen Ausdruck auf See für unmittelbare Lebensgefahr, abgesetzt.
Das Boot befand sich rund drei Seemeilen (etwa 5,5 Kilometer) nördlich von Sassnitz nahe der Steilküste des Nationalparks Jasmund.
Die Kommunikation per Seefunk gestaltete sich zunächst schwierig.
Schließlich konnten die Segler ihre Lage genauer schildern: Aus bislang ungeklärter Ursache drangen große Mengen Wasser in die Yacht ein und das Boot drohte zu sinken.
Rettung in letzter Sekunde Der in Sassnitz stationierte Seenotrettungskreuzer „Harro Koebke“ machte sich auf den Weg und erreichte die Yacht nach rund zehn Minuten.
Zu diesem Zeitpunkt stand das Wasser den Menschen an Bord nach Angaben der DGzRS bereits bis zu den Schienbeinen.
Mit einer leistungsstarken Pumpe brachten die Retter den Wassereinbruch so weit unter Kontrolle, dass sich die Situation nicht weiter verschärfte.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.