Während einer Militärübung: Russisches Kampfflugzeug abgestürzt
In der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad ist ein Militärflugzeug auf einem Trainingsflug, als es zum Absturz kommt. Die Besatzung kann sich mit dem Schleudersitz retten. Das Ministerium schweigt zu der Ursache.
Ein russisches Kampfflugzeug ist in der Ostsee-Exklave Kaliningrad bei einem Übungsflug abgestürzt. Die Besatzung der Maschine vom Typ Suchoi Su-30 habe sich herauskatapultiert, meldeten russische Agenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Es bestehe keine Lebensgefahr. Das Flugzeug sei in unbewohntem Gebiet abgestürzt und habe keine Munition an Bord gehabt. Hintergründe zu einer möglichen Ursache des Vorfalls gab es zunächst nicht. Russische Trauergäste hielten den Absturz auf einem Video fest. Dabei ist ein riesiger roter Feuerball zu sehen.
Die Su-30 ist ein zweisitziges Mehrkampfflugzeug, dessen Entwicklung noch in der Sowjetunion begann. Der Jet erreicht rund doppelte Schallgeschwindigkeit und gilt als besonders wendig. Russland setzt Maschinen dieses Typs auch in seinem seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine ein.
Zudem beklagen die baltischen Staaten und Polen immer wieder Luftraumverletzungen durch russische Kampfjets. Moskau verweist dabei auf planmäßige Übungsflüge. Es kommt immer wieder vor, dass russische Militärmaschinen bei Übungen zu Boden gehen. Erst kürzlich war ein Tu-95-Bomber in der Region Amur abgestürzt . Dabei starben sechs der Besatzungsmitglieder.
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