Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien
Durch Waldbrände in Griechenland und Spanien sind am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen.
Auf der griechischen Insel Salamis nahe Athen wurden in der Nähe des Strands zwei Leichen geborgen, wie ein Feuerwehrsprecher am Sonntag sagte.
Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
In der nordostspanischen Region Aragón starb ein Soldat bei der Bekämpfung eines Waldbrands.
Auf Salamis waren nahezu zeitgleich zwei Waldbrände in der Nähe beliebter Badestellen im Süden und Osten der Insel ausgebrochen.
Bis zum Abend wurden mehr als 570 Menschen mit Patrouilleschiffen der Küstenwache und anderen Booten evakuiert, wie eine Sprecherin der Küstenwache sagte.
Für zwei Menschen, Berichten zufolge ein älteres Paar, sei die Hilfe allerdings zu spät gekommen, sagte Feuerwehr-Kommunikationschef Vassilis Vathrakogiannis mit Blick auf die Todesopfer.
Das griechische Zivilschutzministerium hatte in kurzer Folge insgesamt vier Evakuierungsanordnungen für Salamis veröffentlicht, weil an den beliebten Stränden Peristeria im Süden und Selinia im Osten der Insel „fast gleichzeitig“ Brände ausgebrochen waren, wie Behördensprecher Giannis Artopios dem Fernsehsender ERT sagte. „Es ist ein schwieriges Feuer... in bewohntem Gebiet“, fügte er hinzu.
Wegen heftigen Winds hatten sich die Feuer binnen Minuten ausgebreitet.
Griechische Fernsehsender zeigten Bilder von völlig ausgebrannten Häusern.
Laut der griechischen Nachrichtenagentur ANA wurden neun Menschen wegen Verbrennungen behandelt.
Rund 200 Feuerwehrleute sowie sechs Löschflugzeuge und sieben Hubschrauber waren im Einsatz gegen die in bewohntem Gebiet tobenden Feuer.
Nach Angaben von Salamis' stellvertretendem Bürgermeister Thodoris Zannis konnte die Feuerwehr verhindern, dass sich die beiden Brände einen Berghang hinauffressen und zu einer großen Feuerfront vereinen.
Das Feuer in Selinia sei am Abend unter Kontrolle gebracht worden, sagte ein Feuerwehr-Sprecher.
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