IWF gibt noch keine Entwarnung: Weltwirtschaft kommt glimpflicher durch Energiekrise als befürchtet
Trotz des Iran-Kriegs und der Schließung der Straße von Hormus zeigt sich die Weltwirtschaft robust. Die Freigabe von Öl- und Gasreserven sowie der Ausbau erneuerbarer Energien dämpfen laut IWF die Folgen. Die Haushaltslage einiger Staaten bereitet dem Internationalen Währungsfonds aber zunehmend Kopfzerbrechen.
Die Weltwirtschaft hat den durch den Iran-Krieg ausgelösten Energie-Schock nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) besser verkraftet als befürchtet. Allerdings äußerte der IWF Bedenken hinsichtlich der sich verschlechternden Haushaltslage in einigen Ländern. Es gebe ein "Tauziehen" zwischen den negativen Folgen der Energiekrise und dem durch Künstliche Intelligenz getriebenen Investitionsboom, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva im Vorfeld des G20-Finanzministertreffens im US-Bundesstaat North Carolina.
Die Schließung der Straße von Hormus habe dank der Freigabe von Öl- und Gasreserven, einer geringeren Nachfrage sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien weniger drastische Auswirkungen gehabt. Georgieva warnte aber vor Selbstzufriedenheit. "Der Energie-Schock ist nicht vorbei", sagte sie mit Blick auf die Ölpreise. Diese bewegen sich derzeit zwischen 80 und 90 Dollar pro Barrel, nachdem sie im Frühjahr in der Spitze bei über 118 Dollar gelegen hatten. Vor Beginn des von den USA und Iran begonnenen Krieges Ende Februar lagen sie bei rund 70 Dollar.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.