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Kultur

US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ nach elfmonatigem Einsatz wieder in Kalifornien

Stern ·
US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ nach elfmonatigem Einsatz wieder in Kalifornien

Der in die Negativschlagzeilen geratene US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ ist nach rund elf Monaten in seinen Heimathafen im kalifornischen San Diego zurückgekehrt.

Angehörige der rund 5000 Matrosen und Marinesoldaten begrüßten am Donnerstag am Kai ihre Liebsten, die sie seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen hatten.

Für viele Soldatinnen und Soldaten war es ein emotionales Wiedersehen mit ihren Familien.

Der Flugzeugträger war im November 2025 von San Diego ausgelaufen, um im Südchinesischen Meer Dienst zu leisten.

Noch vor Beginn des Iran-Krieges Ende Februar wurde er in die Krisenregion beordert.

Nach fast zehn Monaten auf See hatten sich die Marinesoldaten und Matrosen zuletzt im September ein paar Tage lang von den Strapazen an Bord bei einem Landgang in Thailand erholen können.

Vor dem Wiedersehen hatte die Angehörige Alba Solano der Nachrichtenagentur AFP gesagt, wie schwierig die Kommunikation mit ihrem Partner während des Einsatzes gewesen sei. „Wir haben per E-Mail von ihm gehört“, sagte sie.

Hin und wieder hätten sie Textnachrichten ausgetauscht. „Telefonate waren schrecklich.

Es hat nie funktioniert.

Er konnte uns hören, aber wir ihn nicht“, sagte sie.

US-Medien hatten unter Berufung auf Soldaten und deren Angehörige berichtet, dass die Besatzung unter einem Mangel an Lebensmitteln, defekten sanitären Anlagen und fehlenden Hygiene-Artikeln litt.

Es habe eine große psychische Belastung für die Besatzungsmitglieder und sogar Suizidversuche gegeben, hieß es.

Die Berichte über die schlechten Bedingungen an Bord hatten die Kritik in den USA am Iran-Krieg noch verschärft.

Vor der Rückkehr des Flugzeugträgers hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth einen Besuch auf dem Kriegsschiff genutzt, um gegen Medien auszuteilen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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