Landtagswahl in MV: CDU-MV-Chef Peters tritt ab - Amthor soll vorerst übernehmen
Die CDU erreicht ein historisches Tief bei der Landtagswahl.
Das hat auch personelle Konsequenzen.
Was das für die Partei bedeutet.
Nach dem Ausscheiden der CDU aus dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern ist Spitzenkandidat Daniel Peters als Landesvorsitzender zurückgetreten.
Das kündigte der 45-Jährige nach einem Treffen des Landesvorstands in Schwerin an.
CDU-Generalsekretärin Katy Hoffmeister trat ebenfalls zurück.
Der Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit im Bundeskanzleramt, Philipp Amthor, soll das Amt kommissarisch übernehmen, wie Peters sagte.
Für ihn gehöre es zu einer verantwortungsvollen Politik, persönliche Konsequenzen zu ziehen, betonte Peters . „Ich bin mir sicher, dass die CDU Mecklenburg-Vorpommern auch in Zukunft, auch wenn wir jetzt nicht dem Landtag angehören werden, eine tragende Rolle spielen wird“, sagte Peters.
Es war der erste öffentliche Auftritt von Peters nach der Auszählung der Stimmen, die für die CDU im Nordosten nur noch 4,9 Prozent eingebracht hatte.
Die CDU verpasste damit erstmals den Einzug in ein Landesparlament in der Bundesrepublik.
Peters war „am Tag danach“ weder ins Konrad-Adenauer-Haus nach Berlin, noch stellte sich Generalsekretärin Hoffmeister der Landespressekonferenz im Schweriner Schloss.
Peters hatte Parteivorsitz 2024 übernommen Peters hatte den Landes- und Fraktionsvorsitz erst 2024 übernommen.
Er war Nachfolger des Landtagsabgeordneten Franz-Robert Liskow, der Anfang 2024 überraschend seinen Rücktritt angekündigt hatte.
An der CDU-Spitze im Nordosten gab es in den vergangenen Jahren viel Bewegung: Anfang 2020 war der damalige CDU-Hoffnungsträger Vincent Kokert überraschend zurückgetreten.
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