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Frage nach Eigentümer: BGH prüft: Bekommt Maler Beltracchi seine Fälschung zurück?

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Frage nach Eigentümer: BGH prüft: Bekommt Maler Beltracchi seine Fälschung zurück?

Wolfgang Beltracchi fordert die Herausgabe seines berühmten Gemäldes „Rotes Bild mit Pferden“ - doch wem gehört das Kunstwerk wirklich? Der Bundesgerichtshof muss entscheiden.

Maler Wolfgang Beltracchi kämpft vor dem Bundesgerichtshof (BGH) um die Herausgabe des von ihm gefälschten Gemäldes „Rotes Bild mit Pferden“.

Es geht also um jenes Werk, dessentwegen vor mehr als 15 Jahren einer der größten Kunstfälscher-Skandale der Nachkriegsgeschichte aufflog.

Der fünfte Zivilsenat am BGH in Karlsruhe muss die Eigentumsrechte klären.

Und nach einer vorläufigen Einschätzung könnte es schlecht für den Künstler aussehen.

Eine Entscheidung soll am 15.

Januar fallen. (Az.

V ZR 242/24) Der Fall Beltracchi Der im nordrhein-westfälischen Höxter geborene Beltracchi hatte die Kunstwelt hinters Licht geführt, Kenner und Gutachter brüskiert, die seine Werke bekannten Malern zuordneten.

Er schuf Werke, die als verschollen galten, malte sie auf alte Leinwände, fälschte Galerie-Aufkleber auf der Rückseite und versah die Werke mit der Herkunftslegende einer angeblichen Sammlung.

Eklatante Widersprüche fielen den Fachleuten angeblich nicht auf.

Der Markt saugte die frische Kunstware gierig auf.

Beltracchi machte Millionen.

Bis der Schwindel 2010 aufflog: In dem für fast 2,9 Millionen Euro versteigerten Gemälde „Rotes Bild mit Pferden“ - angeblich von Heinrich Campendonk - wurde das Pigment Titanweiß nachgewiesen, das es zur Zeit der vermeintlichen Entstehung 1914 noch nicht gab.

Beltracchi wurde als Meisterfälscher berühmt - und 2011 mit Komplizen vom Landgericht Köln zu Haftstrafen verurteilt.

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