Oktoberfestzelte: Wiesnzelt-Vergabe vor Gericht - Wirte beziehen Position
Der Streit um die begehrten Bierzelte auf Wiesn brodelt mitten in den Vorbereitungen munter weiter.
Wenige Tage vor Start des Oktoberfests geht es vor Gericht.
Die Wirte bringen sich in Stellung.
Der Streit um die Vergabe der Wiesnzelte flammt vor dem Prozesstermin in knapp vier Wochen wieder auf.
Die Vereinigung der Münchner Wiesnwirte verteidigt das Verfahren der Stadt und weist Kritik des Gastronomen Alexander Egger an den Vergabekriterien strikt zurück.
Die Kriterien für die Zulassung seien entgegen Eggers Kritik klar definiert, öffentlich einsehbar und vom Stadtrat beschlossen, heißt es in einer Mitteilung.
Egger, der mit seiner Bewerbung um ein großes Zelt gescheitert war, will erreichen, dass die Zuteilung zweier großer Wiesnzelte - das berühmte Anzapfzelt Schottenhamel und das Paulaner-Festzelt - nach europäischem Vergaberecht erfolgt.
Nach Eggers gescheiterten Eilantrag folgt am 11.
September das Hauptsacheverfahren.
Es wird auf die diesjährige Wiesn keinen Einfluss mehr haben - sie beginnt ein paar Tage später am 19.
September.
Wirte „verhalten optimistisch“ Er blicke „verhalten optimistisch“ auf den Gerichtstermin sagte der Sprecher der Wiesnwirte Peter Inselkammer der „ Süddeutschen Zeitung “. „Vor Gericht weiß man nie.
Aber wir haben gute Argumente auf unserer Seite.“ Die Vergabe und damit die Kriterien seien mehrfach gerichtlich überprüft worden, hieß es bei den Wirten.
Dabei habe die Stadt jeweils Recht bekommen.
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