Deutscher Fernsehpreis 2026: Diese drei Produktionen führen das Feld an
27 Kategorien, ein Trio an der Spitze: Das sind die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis 2026.
Die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis 2026 stehen fest.
Die unabhängige Fachjury unter Vorsitz von Stephan Lamby hat die Anwärter für 27 Kategorien benannt.
Zur Auswahl standen Programme aus Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport, die zwischen dem 1.
Juli 2025 und dem 30.
Juni 2026 in Deutschland zu sehen waren.
Das teilte der Deutsche Fernsehpreis am Mittwoch in Köln mit.
An der Spitze steht ein Trio mit jeweils vier Nennungen: die ZDFneo-Serie „Chabos“, das ARD-Drama „Hundertdreizehn“ und der ARD-Film „Die Nichte des Polizisten“.
Dahinter folgen „Die Nibelungen - Kampf der Königreiche“ (RTL+) und „Sturm kommt auf“ (ZDF) mit je drei Nominierungen .
In der Unterhaltung kommen „Let's Dance“ (RTL) und der „Eurovision Song Contest - Das deutsche Finale 2026“ (ARD) auf je zwei.
Die Jury sieht das Land im Programm gespiegelt Für Juryvorsitzenden Lamby lässt sich am Jahrgang 2025/26 ablesen, wie sich die Stimmung im Land verändert hat. „Man merkt, dass die Spannungen im Land zunehmen und dass die Sender die veränderte Grundstimmung abbilden“, wird der Journalist und Produzent in der Mitteilung zitiert.
Meinungsfreiheit und Toleranz, soziale Medien, Rechtsextremismus, Terrorismus und Kriege tauchten quer durch fast alle Genres auf.
Bei der Fiktion fiel der Jury nach Lambys Worten auf, wie viel in einzelne Stoffe investiert wurde, „nicht nur Budget, sondern auch Leidenschaft, Liebe zum Handwerk und zur Teamarbeit“.
Am schwersten fiel dem Gremium die Entscheidung bei Information und Sport .
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