Jesse-Owens-Allee - Senat gibt Grünes Licht für Herthas Stadion-Standort
Es kommt Bewegung in Herthas Stadion-Pläne! Nach jahrelangen Diskussionen hat die Expertenkommission des Berliner Senats den Wunsch-Standort an der Jesse-Owens-Allee für geeignet erklärt. Damit erhält Hertha BSC Grünes Licht, die nächsten Schritte für den Bau eines eigenen Fußballstadions einzuleiten. Die Botschaft ist klar: Der Senat stellt sich hinter den Standort im Olympiapark.
Eine Prüfgruppe aus Senats- und Bezirksverwaltungen hatte seit Herbst 2024 alle entscheidenden Fragen untersucht. Geprüft wurden unter anderem Verkehrsanbindung, Umweltauflagen, Denkmalschutz und die Auswirkungen auf das Olympiastadion. Das Ergebnis: Ein Stadion-Neubau ist an diesem Standort grundsätzlich möglich.
Der Zweitligist kann nun beim Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine Bauvoranfrage stellen. Erst danach wird klar, welche konkreten Auflagen für das Projekt erfüllt werden müssen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner: „Ein reines Fußballstadion für Hertha BSC wäre ein doppelter Gewinn. Für den Verein und für unsere Sportmetropole Berlin. Nach der Empfehlung kann Hertha BSC nun alle Voraussetzungen für den Wunsch eines eigenen Stadions konkret prüfen.“
Sportsenatorin Iris Spranger betont: Neubau und Schutz des Olympiaparks lassen sich vereinbaren. Hertha kann jetzt konkreter planen. Mit einem positiven Bauvorbescheid könnte der Verein Investoren ansprechen und die Finanzierung des Projekts angehen. Die Kosten für die 55.000-Plätze-Arena würden sich auf schätzungsweise 300 bis 400 Mio. Euro belaufen. Kann der klamme Klub das stemmen?
Ganz ohne Bedingungen geht es allerdings nicht. Der Senat macht klar: Für das Land Berlin dürfen keine Erschließungskosten entstehen. Außerdem darf die Olympiastadion GmbH durch den Neubau keine wirtschaftlichen Nachteile erleiden.
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