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Russland nach deutschen Sanktionen wegen Sprengstoff-Drohne in Leipzig empört - News kompakt: Das Wichtigste kurz gefasst

Deutsche Welle ·

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die deutschen Strafmaßnahmen gegen sein Land als "weiteren schweren Fehler" bezeichnet. Er sprach zugleich von Beweisfälschung. Das Außenministerium in Moskau kündigte Gegenmaßnahmen an. Die Bundesregierung hatte am Dienstag - fast einen Monat nach dem Anschlagsversuch mit einer Sprengstoff- Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle - Russland dafür verantwortlich gemacht. Zugleich gab die Regierung ein Bündel von Vergeltungsmaßnahmen bekannt. Dazu zählen die Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des Generalkonsulats in Bonn sowie die damit verbundene Ausweisung zahlreicher Diplomaten. Außerdem soll es verschärfte Einreisekontrollen für Russen sowie ein härteres Vorgehen gegen die russische Schattenflotte geben.

"Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung", beschrieb Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Lage nach der Verkündung der Maßnahmen. Am 4. August war im Sicherheitsbereich des Flughafens im Bundesland Sachsen in der Nähe ukrainischer Frachtmaschinen eine Drohne entdeckt worden. Sie war mit Sprengstoff und einem Zündmechanismus präpariert worden.

Das Parlament in Venezuela hat das milliardenschwere Ölabkommen mit der US-Regierung gebilligt. Die Abstimmung in der Nationalversammlung in Caracas erfolgte per Handzeichen. Die Vereinbarung wird auch von der Armee des südamerikanischen Landes unterstützt. Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdölvorkommen weltweit.

US-Präsident Donald Trump hatte massiven Druck ausgeübt , um Zugang zu den Ölreserven zu erhalten. Im Gegenzug stellte Washington Venezuela private Investitionen von mehr als 100 Milliarden Dollar (rund 86 Milliarden Euro) in Aussicht. Es wird erwartet, dass der US-Ölkonzern Chevron in Kürze die Ausweitung seiner Aktivitäten in Venezuela ankündigt.

Die US-Streitkräfte haben Ziele der mächtigen Revolutionsgarden in Iran angegriffen. Darunter seien Luftabwehrstellungen, Radarsysteme und Gerät zum Verlegen von Seeminen gewesen, teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando CENTCOM auf der Onlineplattform X mit. Die Attacken seien eine Reaktion auf versuchte iranische Angriffe auf Handelsschiffe und US-Ziele in der Region. Die mehr als 50.000 US-Streitkräfte in der Region des Persischen Golfs seien weiterhin bereit, Angriffe durchzuführen, hieß es.

Iran reagierte nach eigenen Angaben mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Jordanien , Kuwait und Bahrain . Diese Staaten sind mit der US-Regierung in Washington verbündet und beherbergen Militärstützpunkte der USA .

Spaniens Regierung hat ein Hilfspaket über 309 Millionen Euro für die Exklave Ceuta in Nordafrika beschlossen. Gut ein Drittel des Geldes ist für die Aufnahme und Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten vorgesehen. Außerdem soll die Sicherheit in der 85.000-Einwohner-Stadt verbessert werden. Finanzhilfen gibt es auch für die Wirtschaft und öffentliche Dienstleistungen.

Ende Juli waren nach offiziellen Angaben aus Madrid rund 72.000 Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangt. Die meisten der überwiegend jungen Menschen kehrten binnen weniger Tage zurück.

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