E-Auto-Trend setzt sich fort: Anteil an Neuzulassungen steigt über 32 Prozent
Fast jedes dritte neu zugelassene Auto in Deutschland ist im August ein reiner Elektro-Pkw gewesen.
Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Donnerstag in Flensburg mitteilte, legten die Neuzulassungen von E-Autos (BEV) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 75,1 Prozent auf 68.930 Pkw zu.
Gemessen an allen Neuzulassungen entspricht dies einem Anteil von 32,4 Prozent.
Von diesem Anstieg profitierte auch der gesamte Neuwagenmarkt: Laut KBA wurden im August insgesamt 212.563 Pkw neu zugelassen, was ein Plus von 2,6 Prozent bedeutet.
Der größte Anteil entfiel dabei auf Hybridautos, die mit 84.603 Fahrzeugen 39,8 Prozent aller Neuzulassungen ausmachten, mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent aber weniger stark als reine Elektroautos zulegten.
Rund 30 Prozent der Hybridautos waren Plugin-Hybride.
Benzin- und Dieselautos spielen bei den Neuzulassungen hingegen eine weiter abnehmende Rolle: 35.536 Neuzulassungen waren dem KBA zufolge Benziner, was einem Anteil von 16,7 Prozent entspricht.
Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge hier deutlich um 37,9 Prozent.
Diesel-Pkw waren im August mit minus 17,3 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 10,6 Prozent.
Das Beratungsunternehmen EY erklärte, dass der „Absatzboom bei Elektroautos“ von der neuen staatlichen Förderung ausgelöst worden sei.
Diese können Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland seit Mitte Mai beantragen, rückwirkend für seit 1.
Januar zugelassene Autos .
Bezuschusst wird der Kauf oder das Leasing neuer Elektro- oder Plugin-Hybridfahrzeuge, wobei sich die Höhe der Förderung nach Automodell, Haushaltsgröße und Einkommen richtet. „Die Elektro-Prämie hat einen kräftigen Nachfrageschub im Elektrosegment ausgelöst“, teilte EY-Experte Constantin Gall mit.
Er warnte jedoch, dass die hohe Nachfrage nach Elektroautos nur so lange anhalten werde, „wie die Förderung gewährt wird“ - danach sei mit einem „massiven Rückgang der Zulassungszahlen“ zu rechnen.
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