Diplomatie: Sie reden wieder: USA und Iran verhandeln bei UN in New York
Führen die neuen Gespräche zu Fortschritten bei den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs? Bei den Vereinten Nationen in New York rückt auch Russlands Krieg gegen die Ukraine in den Fokus.
Erstmals seit Monaten sind Vertreter der Kriegsparteien USA und Iran wieder zu Verhandlungen zusammengekommen.
Der Austausch am Rande der UN-Generalversammlung in New York sei „sehr gut“ gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag vor Reportern.
Iranische Staatsmedien bestätigten die Verhandlungen.
Heute sollte auch Irans Präsident Massud Peseschkian vor den Vereinten Nationen in der Ostküstenmetropole sprechen.
Dort dürfte auch der seit mehr als viereinhalb Jahren andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine in den Fokus rücken.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sollte an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats teilnehmen.
Zudem sollte der Ukrainer auch vor der Vollversammlung sprechen.
Auf der Agenda steht auch ein Treffen der Außenminister Russlands und der USA , Sergej Lawrow und Marco Rubio.
Neue Bewegung in Bemühungen zum Ende des Iran-Kriegs? An den Verhandlungen mit den iranischen Vertretern nahmen laut Trump sein Unterhändler Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner teil.
Konkrete Ergebnisse wurden zunächst nicht mitgeteilt.
Witkoff selbst sprach auf der Plattform X von einer Gesprächsrunde, die über Vermittler stattgefunden habe.
Man hoffe, dass sich diese als konstruktiv erweisen werde - die Vermittler würden ihre Arbeit fortsetzen.
Iranische Staatsmedien hoben hervor, das Gespräch habe auf Bitten Witkoffs stattgefunden.
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