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Schröder schöpft neue Hoffnung - Wird Gladbach doch noch seine Ladenhüter los?

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Schröder schöpft neue Hoffnung - Wird Gladbach doch noch seine Ladenhüter los?

Gladbach legt bisher einen starken Transfersommer hin – damit der so richtig rund wird, muss Rouven Schröder (50) aber noch zum Super-Verkäufer werden. Und da sendet der Markt gerade genau die richtigen Signale.

Borussia Mönchengladbach geht relativ offen damit um, dass einige Spieler aus dem Kader noch den Abflug machen sollen. Ganz oben auf der Streichliste steht Tomas Cvancara (26) , neben dem Stürmer will der Klub auch Florian Neuhaus (29) und Joe Scally (23) von der Gehaltsliste kriegen. Bisher war dieses Vorhaben auch wegen der Top-Gehälter des Trios nicht erfolgreich, doch das könnte sich bald ändern.

Schröder: „In den letzten zwei Tagen musste ich ein wenig schmunzeln, denn da ist es auf dem Transfermarkt schon extremer geworden. Wochenlang war es da etwas nebulös und es gab sehr viele große Transfers, aber jetzt spürt man ein Stück weit schon, dass die Uhr tickt und der eine oder andere sich schon deutlich mehr erkundigt. Trotzdem ist es oftmals das Abklopfen und es sind noch keine konkreten Offerten.“

So langsam beginnt die Phase, in der es gerade für Spieler, die in ihren Vereinen keine Zukunft haben, richtig heiß wird. In der diese Profis auch ihre eigenen Ansprüche runterschrauben, um in der neuen Saison Spielzeit zu bekommen und nicht ein Jahr auf der Bank oder sogar Tribüne zu versauern. Schröder: „Ein Spieler träumt natürlich am Anfang von größeren Vereinen und von ambitionierteren Mannschaften, bevor er merkt, dass die Angebote nicht kommen. Und dann arrangiert er sich mit jemand anderem.“

Das gilt wohl auch für Cvancara, Neuhaus und Scally. Sie sind in Gladbach außen vor, einen Markt dürften sie aber dennoch haben – vor allem, wenn Vereine auf dem letzten Drücker noch Spieler auf genau diesen Positionen suchen. Doch nicht nur die Profis müssen Kompromisse bei der Vereinswahl eingehen, sondern auch Schröder in den Verhandlungen mit interessierten Klubs. Für den Gladbach-Manager kommt erschwerend hinzu, dass Neuhaus (Marktwert 2,5 Millionen Euro) und Scally (7 Mio.) nur noch ein Jahr Vertrag haben und deswegen nur verkauft werden könnten. Bei Cvancara (Vertrag bis 2028/2 Mio.) wäre eine Leihe drin – wobei die Borussen anders als beim Halbjahres-Deal mit Celtic Glasgow in der letzten Saison höchstwahrscheinlich einen Teil des Gehalts (2,5 Mio. pro Jahr) weiterzahlen müssten. Schröder: „Wir haben natürlich die Gehaltsthematik, die wir auch beachten müssen. Wer kann was übernehmen? Das ist auch ein Abwägungsprozess, aber natürlich suchen wir gerade im Fall von Tomas Cvancara noch einen Abnehmer. Mal schauen, was noch passiert.“

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