Durch Mücken übertragen - So gefährlich kann Malaria werden
Ein einziger Mückenstich kann reichen: Malaria gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Übertragen wird sie durch weibliche Stechmücken. Die Folgen reichen von Fieber und Schüttelfrost bis zu Krampfanfällen, Koma und Tod.
2024 gab es laut Weltgesundheitsorganisation ( WHO ) schätzungsweise 282 Millionen Malariafälle und rund 610.000 Todesfälle. Besonders betroffen ist Afrika: 94 Prozent der Erkrankungen und 95 Prozent der Todesfälle entfielen auf die WHO-Region Afrika.
Besonders aufmerksam sollte man bei Anzeichen einer schweren Malaria werden. Dazu gehören starke Erschöpfung, Bewusstseinsstörungen, wiederholte Krampfanfälle und Atemnot. Auch dunkler oder blutiger Urin, eine Gelbfärbung der Haut oder Augen sowie ungewöhnliche Blutungen sind mögliche Warnzeichen.
Besonders gefährlich ist die Malaria tropica. Bei einer Infektion mit Plasmodium falciparum fehlen die vermeintlich typischen regelmäßigen Fieberschübe mitunter sogar. Das Fieber kann unregelmäßig verlaufen. Eine unbehandelte Infektion mit diesem Erreger kann sich laut WHO innerhalb von 24 Stunden zu einer schweren Erkrankung entwickeln und tödlich enden.
Ausgelöst wird Malaria durch einzellige Parasiten, sogenannte Plasmodien. Übertragen werden sie durch weibliche Anopheles-Mücken. Im Körper gelangen die Parasiten zunächst in die Leber. Anschließend befallen sie die roten Blutkörperchen.
Malaria kommt vor allem in tropischen und subtropischen Regionen vor. 2024 gab es laut WHO weltweit schätzungsweise 282 Millionen Fälle und rund 610.000 Todesfälle. Besonders stark betroffen ist Afrika.
Im normalen zwischenmenschlichen Kontakt ist Malaria nicht ansteckend. In seltenen Fällen kann eine Übertragung allerdings über infiziertes Blut erfolgen. Auch eine infizierte Mutter kann die Erreger auf ihr Kind übertragen.
Wie schwer die Krankheit verläuft, hängt unter anderem vom Erreger und vom Gesundheitszustand des Betroffenen ab. Besonders gefährdet für schwere Krankheitsverläufe sind unter anderem Säuglinge und Kinder unter fünf Jahren, Schwangere, HIV/AIDS-Patienten und Menschen mit einer Immunschwäche.
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