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Hitze und Trockenheit: Was jetzt teurer wird

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Hitze und Trockenheit: Was jetzt teurer wird

Trotz einer geringeren Ernte drohen laut einer Expertin keine leeren Regale und Preisexplosionen. Bei einigen Produkten und Warengruppen dürften die Preise aber weiter steigen.

Wegen wochenlanger Hitze und kaum Regen rechnet der Deutsche Bauernverband in diesem Jahr mit einer deutlich kleineren Ernte . Drohen nun leere Regale und deutliche Preissteigerungen bei bestimmten Produkten? Judith Dittrich, Marktanalystin für Verbraucherforschung bei der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), erwartet das nicht.

Gleichzeitig geht Dittrich davon aus, dass einige Produkte teurer sein werden als zuletzt. "Salatgurken waren zuletzt zum Beispiel schon deutlich teurer als letztes Jahr", sagte die Expertin der Deutschen Presse-Agentur.

Auch die Apfelernte falle kleiner aus als im erfolgreichen Jahr 2025. Weil derzeit noch große Lagerbestände abverkauft werden, dürfte sich der erwartete Preisanstieg erst in nächster Zeit zeigen. Bei Kartoffeln sei der Preisanstieg dagegen schon jetzt zu erkennen.

In den Bäckereien erwartet Dittrich dagegen keine großen Preiserhöhungen, zumindest nicht aufgrund der geringen Erntemengen bei Getreide. "In diesem Bereich gibt es viele Prozesse zwischen der Getreideernte und dem Verkauf von Brot, daher ist der Effekt der Ernte auf die Verbraucherpreise geringer", betonte sie. Ein wichtiger Faktor seien etwa die Energiekosten bei der Verarbeitung des Getreides.

Die Preise für Nahrungsmittel sind in den vergangenen Jahren bereits deutlich gestiegen. Zwischen Juli 2021 und Juli 2026 stiegen die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke dem Statistischen Bundesamt zufolge um 32,6 Prozent. Zum Vergleich: Die allgemeine Preissteigerung in Deutschland lag in diesem Zeitraum bei 21,5 Prozent.

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Barbara Kopske vom Marktforschungsunternehmen Nielsen IQ betonte, dass es neben den Erntemengen viele Faktoren gibt, die sich auf die Preise etwa von Nahrungsmitteln auswirken. Sie geht jedoch davon aus, dass die Preise in verschiedenen Warengruppen weiter steigen werden.

"Wir sehen beispielsweise, dass die Preise für Tiefkühlkost zuletzt bereits gestiegen sind. Geringere Erntemengen könnten diese Entwicklung zusätzlich verstärken", sagte Kopske der dpa.

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