Vier Festnahmen in Deutschland nach Brand in Starlink-Station in Polen
Knapp drei Wochen nach einem Brand in einer Anlage des Satelliten-Kommunikationssystems Starlink in Polen sind in Deutschland insgesamt vier Verdächtige festgenommen worden.
Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte am Dienstag die Festnahme von zwei türkischen Staatsangehörigen in der Nähe des Bahnhofs von Nürtingen, die der polnische Ministerpräsident Donald Tusk am Montag bekanntgegeben hatte.
Die beiden Männer seien am Dienstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden.
Der polnische Radiosender RMF FM berichtete derweil von zwei weiteren Festnahmen.
Die Polizei nahm die beiden türkischen Staatsbürger laut Tusk am Montag im Auftrag der polnischen Behörden fest.
Sie stehen im Verdacht, die Starlink -Station in der zentralpolnischen Region Masowien in Brand gesetzt zu haben.
Tusk sprach von einem „weiteren Akt hybrider Kriegsführung“.
Nach Angaben des polnischen Innenministers Marcin Kierwinski wird den beiden Männern „Sabotage und Spionage im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes“ vorgeworfen.
Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte am Dienstag die Festnahme der beiden türkischen Staatsangehörigen.
Sie sei am Montagnachmittag durch Spezialkräfte unter Federführung des Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrums Baden-Württemberg beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg erfolgt.
Die Einsätze wurden durch das Bundeskriminalamt koordiniert, wie dieses auf Anfrage von AFP mitteilte.
Die Männer wurden laut der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart am Dienstag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Nürtingen vorgeführt.
Er habe diesen europäische Haftbefehle der Republik Polen eröffnet und angeordnet, die Männer in Haft zu halten.
In der von der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart veröffentlichten Erklärung hieß es weiter, auch die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz hätten „in den vergangenen Tagen umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen vorgenommen“.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.