Familienbetrieb in fünfter Generation - Traditionsbäckerei ist insolvent
Lupburg – Jahrzehntelang duftete es in ihrer Backstube nach frischem Brot. Jetzt muss eine bayerische Traditionsbäckerei Insolvenz anmelden. Das Handwerk steckt in einer tiefen Krise. Immer mehr Betriebe geben auf. Auch die Bäckerei Maier GmbH aus Lupburg hat Pleite gemacht – ein Familienbetrieb in fünfter Generation mit sechs Geschäften bricht zusammen. Das Amtsgericht Nürnberg ordnete Anfang September die vorläufige Insolvenzverwaltung an. Rund 50 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs.
Energie, Mehl, Butter – alles wurde teurer. Gleichzeitig kauften immer weniger Kunden ein. Ein Doppelschlag, den der Betrieb nicht mehr abfangen konnte.
Geschäftsführer Florian Maier erklärt: „Wir haben in den vergangenen Monaten alles darangesetzt, die gestiegenen Kosten aufzufangen. Das ist uns trotz großer Anstrengungen nicht ausreichend gelungen.“
Die Löhne der Mitarbeiter sind für drei Monate durch Insolvenzgeld gesichert. Jetzt läuft die Suche nach einem Investor auf Hochtouren. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden.
Ob die Bäckerei Maier gerettet werden kann – das entscheidet sich in den nächsten Wochen.
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