26 Menschen verletzt: Tornado richtet Schäden in Südfrankreich an
Ein Tornado hat im Südwesten Frankreichs ein Dorf weitgehend verwüstet. Bei dem Unwetter wurden in Pomas 39 Menschen verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich, wie die Behörden mitteilten. Etwa 300 Häuser wurden beschädigt: Der Sturm deckte Dächer ab und ließ Gemäuer einstürzen.
Eine schwangere Frau wurde verletzt, als ihr Haus über ihr zusammenbrach, wie ihr Ehemann der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sie habe überlebt, weil sie durch ein Sofa geschützt worden sei.
Von den etwa 1000 Einwohnern des Dorfes südöstlich von Toulouse suchten viele Schutz in Notunterkünften oder in benachbarten Gemeinden. Etwa 75 Feuerwehrleute waren am Montagmorgen in Pomas im Einsatz, um einsturzgefährdete Häuser zu sichern. Die Polizei sperrte die Zugangsstraßen zu dem Dorf.
In der südwestfranzösischen Region Languedoc-Roussillon waren am Montag noch 7200 Haushalte ohne Strom. Wegen eines Hagelsturms wurde am Montag die dritte Etappe des Radrennens Vuelta a España abgebrochen, die durch das südostfranzösische Département Aude führte.
Wegen der Unwetter im Süden kam es auch zu Störungen im Flugverkehr. Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot schrieb auf X von Beeinträchtigungen vor allem in Nizza, Bordeaux, Marseille und Toulouse, aber auch an den Pariser Flughäfen.
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