Letztes Jahr schloss er die Rückkehr aus - Harrys royale Rolle rückwärts
London (Großbritannien) – Es war ein Versprechen aus tiefer Sorge um die Sicherheit seiner Liebsten: „Ich werde meine Frau nicht zurückbringen.“ Mit diesen Worten schien Prinz Harry (41) die Tür zu seiner alten Heimat zuzuschlagen. Großbritannien war für ihn ein Ort, an dem er Meghan (45) und seine Kinder Archie (7) und Lilibet (5) gefährdet sah. Jetzt der überraschende Sinneswandel! Sechs Jahre nach dem Megxit soll ausgerechnet das Land, vor dem Harry seine Familie so dringend schützen wollte, wieder zu ihrem Zuhause werden.
Es soll ganz schnell gehen: Laut „Telegraph“, der wie BILD zum Axel Springer Global Reporters Network gehört, kehrt die Familie noch in diesem Monat nach Großbritannien zurück. Archie und Lilibet sollen bereits im September dort zur Schule gehen. Die Sussexes wollen sich einen privaten Wohnsitz einrichten, ihre Häuser in Kalifornien und Portugal aber behalten. Mit der Rückkehr stellt der Prinz auf den Kopf, was er in den vergangenen Jahren selbst über ein Leben seiner Familie in Großbritannien gesagt hat.
Denn Harrys Worte klangen eindeutig: Eine Rückkehr mit seiner Familie schien ausgeschlossen. Im Juli 2024 sprach er in der ITV-Dokumentation „Tabloids on Trial“ über seine Sorge um Meghans Sicherheit – sogar von möglichen Angriffen „mit einem Messer oder mit Säure“ war die Rede. Sein damaliges Fazit: „Das ist einer der Gründe, warum ich meine Frau nicht in dieses Land zurückbringen werde.“ Im Mai 2025 wurde Harry noch deutlicher. Nach seiner Niederlage im Rechtsstreit um den staatlichen Personenschutz sagte er zur BBC : „Ich kann mir derzeit keine Welt vorstellen, in der ich meine Frau und meine Kinder zurück nach Großbritannien bringen würde.“ Doch Harry sprach gleichzeitig auch über Heimweh: „Ich vermisse Großbritannien.“
Auch Meghan beschrieb ihre Zeit im Königshaus später als schwere persönliche Krise. Im Oprah-Interview 2021 sprach sie offen über Suizidgedanken. „Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein.“
Der Gedanke sei „sehr klar, real und beängstigend“ gewesen. Meghan erklärte, sie habe den Palast um professionelle Hilfe gebeten. Ihr sei jedoch gesagt worden, das sei nicht möglich, weil es „nicht gut für die Institution“ wäre.
Im selben Oprah-Interview 2021 rechnete Harry auch mit seinem früheren Leben als arbeitender Royal ab. Über seine Rolle innerhalb der Monarchie sagte er: „Ich war gefangen, aber ich wusste nicht, dass ich gefangen war.“ Ebenso Charles und William: „Mein Vater und mein Bruder sind gefangen. Sie können nicht gehen.“ Von diesen Pflichten hatte Harry sich mit dem Megxit befreit. Daran ändert auch die jetzige Rückkehr nichts: Er soll keine offiziellen Aufgaben für die Krone übernehmen. Sechs Jahre später zieht es ihn trotzdem zurück in seine Heimat.
Besonders deutlich wird die Kehrtwende bei den Kindern. In Kalifornien besuchten Archie und Lilibet zuletzt zwei verschiedene Schulen. Meghan erzählte, dass sie die beiden morgens dorthin fährt. Das wäre in England so vielleicht nicht mehr möglich. 2022 hatte sie in einem Interview mit „The Cut“ noch erklärt, warum sie ein Problem damit hätte, Archie in Großbritannien zur Schule zu schicken.
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