Häuser unbewohnbar, Autos beschädigt - Frau (58) bei Unwetter von Baum erschlagen
Eine Tote und mehrere Verletzte, unbewohnbare Häuser, beschädigte Autos: In der Nacht auf Donnerstag tobten in vielen Teilen von Deutschland heftige Unwetter. Besonders betroffen waren unter anderem Thüringen, Hessen und Bayern. In Rheinland-Pfalz wurde eine Frau (58) von einem umstürzenden Baum erschlagen, ihre Begleiterin (47) erlitt dabei schwere Verletzungen.
Die beiden Frauen gingen am Abend gemeinsam spazieren. Als das Unwetter begann, suchten sie Schutz unter einer überdachten Sitzgruppe – eine Entscheidung, die eine von ihnen das Leben kostete. Ein Baum, der hinter der Sitzgruppe stand, stürzte auf die beiden Frauen. Die 58-Jährige starb noch am Unfallort . Einige Kilometer weiter riss der Sturm Wände aus Häusern. Gegenstände flogen umher, Fassadenteile stürzten herab.
Und auch in Hessen hat das Unwetter zahlreiche Häuser beschädigt – einige so schwer, dass sie jetzt unbewohnbar sind. Allein in Wetzlar waren laut Feuerwehr rund 60 Häuser betroffen. Teilweise sind Dachteile bis zu 100 Meter weit geflogen. In Laubach krachte ein umstürzender Baum in einen Gastank eines Wohnhaus. Weil Gas austrat, musste der Bereich im Umkreis von 200 Metern geräumt werden. In Thüringen musste die Feuerwehr wegen des Unwetters 20 Mal ausrücken. Vor allem der Süden des Bundeslandes war betroffen.
In Fürstenwalde (Brandenburg) fegte am Mittwochnachmittag ein Tornado durch die Straßen und richtete schwere Schäden an. Dächer wurden abgedeckt, zahlreiche Bäume entwurzelt. Nach BILD-Informationen stürzte auch ein Baum auf ein Auto. Der 18-jährige Fahrer wurde verletzt und musste von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit werden.
In Bayern stürzten zahlreiche Bäume auf Straßen und Autos, auch ein parkender Wohnwagen wurde getroffen. Verletzt wurde dabei niemand. Ein Schützenfest im bayerischen Kronach musste teilweise geräumt werden. Rund 3500 Gäste mussten den Außenbereich des Festgeländes am späten Mittwochabend verlassen. Immerhin durfte in den Bierhallen weitergefeiert werden.
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