Schule: So soll es Schulfrieden an der Brennpunktschule geben
Tiefgreifende Zerwürfnisse im Kollegium und Polizeieinsätze wegen Gewalt.
Damit soll an der Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen nun Schluss sein.
Es gibt harte Maßnahmen der Schulaufsicht.
Die Schulaufsicht greift bei der in die Schlagzeilen geratenen Karolina-Burger-Realschule plus durch.
Der Schulleiter solle abgeordnet werden, kündigte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig in Mainz an.
Ein Mitglied der Schulleitung und eine weitere Lehrkraft würden versetzt.
Für die Lehrkräfte an der Ludwigshafener Brennpunktschule sei künftig nach Einzelfallprüfung eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag möglich.
Um die notwendigen Veränderungen an der Karolina-Burger-Realschule plus sicherzustellen, werde es eine tägliche Präsenz der Schulaufsicht oder des Bildungsministeriums vor Ort geben, sagte die CDU -Politikerin im Bildungsausschuss des Landtags.
Alle bereits eingeleiteten Konzepte und Maßnahmen würden nochmals mit der Schule zusammen überarbeitet.
Der Einsatz von multiprofessionellen Teams soll verstärkt werden.
Juristische Schritte gegen Personalrat Die Realschule in der zweitgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz geriet wiederholt wegen Polizeieinsätzen in die Schlagzeilen.
Auslöser waren Gewalttaten und Vandalismus.
Zuletzt hielten Fehlalarme die Feuerwehr in Atem.
Zu Beginn des neuen Schuljahrs meldete sich etwa ein Drittel der Lehrkräfte krank.
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