Bakterien in Trinkwasser: Märkisch-Oderland rät lokal zum Abkochen von Trinkwasser
Im Osten des Landkreises Märkisch-Oderland sind bestimmte Bakterien im Trinkwasser gefunden worden.
Das könnte heißen, dass Krankheitserreger vorhanden sind.
Der Kreis rät zu Vorsichtsmaßnahmen.
Der Landkreis Märkisch-Oderland rät wegen des Fundes sogenannter coliformer Bakterien im Trinkwasser in mehreren Orten zum Abkochen des Wassers.
Coliforme Bakterien bedeuteten nicht zwangsläufig, dass Krankheitserreger im Trinkwasser vorhanden seien, wiesen aber auf eine mögliche mikrobiologische Beeinträchtigung hin, teilte der Kreis mit.
Betroffen seien unter anderem Golzow, Küstrin-Kietz sowie Alt und Neu Tucheband in der Nähe der Grenze zu Polen.
Coliforme Bakterien können unter anderem Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall verursachen.
Zum Schutz der Bevölkerung empfiehlt das Gesundheitsamt, vorerst Leitungswasser nur abgekocht zu trinken und für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden sowie Kontakt mit Schleimhäuten nur abgekochtes Leitungswasser zu nehmen. Ältere Bürger, Säuglinge, Kinder und Schwangere sollten nicht duschen.
Derzeit werde die Ursache des Nachweises der Keime untersucht.
Der Wasserversorger habe mit umfangreichen Netzspülmaßnahmen begonnen.
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