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Kultur

Sachsen-Anhalt: Nach dem Wahl-Debakel: Was wird aus Merz?

Stern ·
Sachsen-Anhalt: Nach dem Wahl-Debakel: Was wird aus Merz?

Keine Blumen für Wahlverlierer Schulze: In den CDU-Gremien herrscht nach dem Absturz in Sachsen-Anhalt Katerstimmung.

Jetzt geht es auch um die Zukunft des Kanzlers.

Nach dem Wahl-Debakel in Sachsen-Anhalt berät die Bundes-CDU unter Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz über mögliche Konsequenzen.

Mit dabei im Berliner Konrad-Adenauer-Haus: Spitzenkandidat Sven Schulze, der bei der Wahl am Sonntag mit der CDU von 37,1 auf 17,2 Prozent abgestürzt ist - ein Minus von fast 20 Prozentpunkten.

Um seine Zukunft geht es nun ebenso, wie um die von Kanzler Merz.

Dem Regierungschef in Berlin wird die Niederlage mit angelastet.

Und seine Autorität gilt seit seinem viel kritisierten Personalumbau vor der Sommerpause ohnehin schon als deutlich angeknackst.

Es gibt Spekulationen, ob ihn die beiden Landtagswahlen in zwei Wochen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu Fall bringen könnten.

Kanzleramtsministerin Nina Warken warnte vor einer Diskussion über seine Ablösung. „Friedrich Merz führt eine Bundesregierung, die jetzt notwendige, aber auch schwierige Reformen angehen muss, und es wäre jetzt, glaube ich, das Falscheste, wenn wir Personalfragen stellen würden“, sagte die CDU -Politikerin im ARD-„Morgenmagazin“. „Die Regierung ist für vier Jahre gewählt, der Bundestag ist für vier Jahre gewählt.“ Es brauche jetzt auch eine gewisse Stabilität.

Kanzler berät zuerst mit den Ministerpräsidenten Merz hatte den haushohen Wahlsieg am Sonntagabend sechs Stunden lang in der Parteizentrale in Berlin zusammen mit anderen Spitzenleuten der Partei verfolgt.

Dazu äußern will er sich erst am Nachmittag nach den Gremiensitzungen.

Am Morgen rief Merz zunächst die Ministerpräsidenten der CDU zusammen, um mit ihnen alleine zu beraten - ein ungewöhnlicher Schritt.

Die Sitzung des Parteipräsidiums begann mit 50 Minuten Verspätung.

Danach tagte der Vorstand.

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