Wetter: RKI: Schon etwa 1.760 Hitzetote in Bayern
Die Zahl steigt erneut um einige Hundert binnen einer Woche und lässt die Werte aus früheren Jahren immer weiter hinter sich.
Der heiße Sommer hat in Bayern bereits zu vielen Todesfällen geführt.
Nach Schätzung des Robert Koch-Instituts sind im Freistaat etwa 1.760 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben.
Das ist ein Mehrfaches der Werte aus den jeweils kompletten vergangenen Jahren.
Dabei reichen die aktuellen Zahlen nur bis Kalenderwoche 32 - also bis zum 9.
August.
Betroffen sind besonders ältere Menschen.
Die aktuelle Zahl liegt um rund 320 über dem vor einer Woche ermittelten Wert, der damals die Zeit bis zum 2.
August umfasste.
Das Robert Koch-Institut weist selbst darauf hin, dass die Schätzung eine große Spannbreite hat: Sie reicht für Bayern von 1.210 bis 2390.
Da der Sommer noch nicht vorbei ist, kann die Zahl noch steigen, die jüngste Abkühlung könnte eine gewisse Linderung bringen.
Bayern liegt bundesweit im oberen Mittelfeld Bayern ist der Schätzung zufolge weniger stark betroffen als andere Bundesländer: In Baden-Württemberg waren es trotz der niedrigeren Bevölkerungszahl laut RKI -Schätzung 3.080 Fälle, im ebenfalls kleineren Hessen 1.950, im bevölkerungsreicheren Nordrhein-Westfalen 2.860.
Betrachtet man die geschätzten Hitzetoten pro 100.000 Einwohner, liegt der Freistaat mit einem Wert von 13,3 im oberen Mittelfeld.
Im Saarland ist der Wert mit 45,9 am höchsten, in Schleswig-Holstein mit 2,3 am niedrigsten.
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