"Fang mich doch!" : Nur das Beste für das Kind
Ein Vater betrügt den Vorstand einer Kita um mehrere hunderttausend Euro: Was nach einer erfundenen Geschichte klingt, ist schon einmal so passiert.
Das ZDF hat daraus nun der unterhaltsamen Fernsehfilm "Fang mich doch!" gemacht, der gleichzeitig als Spiegel der Gesellschaft funktioniert.
Manche Geschichten klingen einfach zu verrückt, um wahr zu sein.
Der ZDF-Film "Fang mich doch!" (Regie: Ester Amrami, Buch: Elke Rössler) ist aber tatsächlich von wahren Begebenheiten inspiriert: Georg (durch seine Ambivalenz sehr stark: Jan Krauter) ist ein treusorgender Vater.
Für seine an Epilepsie erkrankte Tochter Bernadette (Elise Lindner) will er nur das Beste.
Leider ist das Beste oft auch ziemlich teuer.
Doch Georg ist ein Meister der Improvisation.
Bei der Vorstellung in der neuen Wunsch-Kita für Bernadette in Leipzig biegt sich der Vater deshalb auch die Wirklichkeit zurecht – sehr zum Ärger seiner Frau Mara (Pina Bergemann): "Dienstleistungsbranche? Ehrlich?", klagt sie: "Warum sagst du denen nicht einfach, dass ich putze?" "Ich weiß, wie ich mit solchen Leuten reden muss", behauptet Georg.
Auch dass die Kita ausschließlich von Eltern geführt wird, ist für ihn kein Problem.
Im Gegenteil: Gleich bei der ersten Mitgliederversammlung erklärt er sich bereit, den diesjährigen Flohmarkt zu organisieren.
Außerdem lässt er sich zum Finanzvorstand wählen.
Schließlich hat er doch angeblich BWL studiert.
Plötzlich ist er Herr über ein Guthaben von etwa 300.000 Euro.
Weniger gut läuft es derweil in Georgs Ehe: Die finanziellen Sorgen setzen dem arbeitslosen Ex-Strandbarbesitzer und seiner Frau sichtlich zu.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.