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Schauspielstar im zweiten Anlauf: Alexander Skarsgård bleibt Hollywoods liebster Schwedenhappen

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Schauspielstar im zweiten Anlauf: Alexander Skarsgård bleibt Hollywoods liebster Schwedenhappen

Er spielt sexy Vampire, prügelnde Ehemänner und BDSM-Biker. Wenn es um provokante Rollen geht, ist Alexander Skarsgård ganz vorne dabei. Damit hält der nun 50-jährige Schwede quasi die Familientradition aufrecht.

Er entstammt einer der bekanntesten Schauspieler-Dynastien Europas, besticht durch sein makelloses Äußeres, hat ein Faible für abgründige Rollen und begeistert in Interviews mit seinem unvergleichlichen Humor. Die Rede ist von Alexander Skarsgård, der am 25. August 2026 seinen 50. Geburtstag feiert.

Dass der hünenhafte Schwede weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus bekannt ist und sich jenseits des europäischen Kinos einen Namen in US-Serienproduktionen und Hollywoodfilmen gemacht hat, war in gewisser Weise vorgezeichnet. Denn die Schauspielerei wurde Alexander Skarsgård sozusagen in die Wiege gelegt. Sein Vater Stellan, ein Titan des europäischen Kinos, feierte spätestens mit dem 1996 erschienenen Klassiker "Breaking the Waves" seinen internationalen Durchbruch. Erst in diesem Jahr war er für "Sentimental Value" für einen Oscar nominiert.

Auch drei seiner jüngeren Brüder arbeiten als Schauspieler. Am bekanntesten dürfte Bill Skarsgård sein, der mit Vorliebe gruselige Rollen spielt, in denen er kaum wiederzuerkennen ist. Er verkörperte etwa in der Neuverfilmung von Stephen Kings "Es" den Horror-Clown Pennywise und lehrte als "Nosferatu" den Kinogängern das Fürchten.

Insgesamt hat Alexander Skarsgård mit Gustaf, Sam, Bill, Valter und den Halbbrüdern Ossian und Kolbjörn, sowie Schwester Eija, insgesamt sieben jüngere Geschwister.

Zunächst hatte Alexander Skarsgård nach eigener Aussage allerdings keine Lust, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Grund dafür war (zu) früher Ruhm. Mit 13 Jahren spielte er in Schweden eine Rolle, die ihm zu einiger Berühmtheit verhalf. Doch das Rampenlicht wurde ihm zu viel.

Ein Umdenken gab es dann mit 20 Jahren, da habe er sich überlegt: "Mein Vater ist Schauspieler, er ist total glücklich damit - vielleicht sollte ich es einfach mal probieren." Der britischen Zeitung "Guardian" verriet er, damals gedacht zu haben: "Wenn ich es jetzt nicht versuche, besteht die Gefahr, dass ich in 30 oder 40 Jahren zurückblicke und denke: 'Warum habe ich es nicht gemacht? Was für ein Idiot!'"

Skarsgård machte dann erstmals in der Vampir-Serie "True Blood" von HBO auch international auf sich aufmerksam. Möglicherweise auch, weil er den Wikinger-Vampir Eric Northman meist oberkörperfrei und mit viel Sex-Appeal spielte.

Im Jahr 2016 war er auch im Blockbuster "Legend of Tarzan" als Tarzan zu sehen (einmal mehr oberkörperfrei). Der Film erwies sich jedoch an den Kinokassen als nicht sonderlich erfolgreich. Auch Skarsgård selbst schien von der Erfahrung nicht angetan. "Es waren neun Monate, die nur aus Fitnessstudio, Arbeit und Bett bestanden. Ich habe keinen Schluck Alkohol angerührt. Wie ein Roboter", blickte er gegenüber dem "Guardian" auf diese Erfahrung zurück.

Spannender waren da eher Skarsgårds Rollen in kleineren Produktionen, in denen der Schwede weder vor Nacktheit noch Provokation zurückschreckt.

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