Wetter: Die kühleren Temperaturen stellen Deutschland vor ein neues Problem
In Deutschland ist es nicht mehr so schwül und heiß – das ist gut.
Doch weil das Wetter schon viel zu lange viel zu trocken ist, droht nun ein neues Naturphänomen.
Es fühlt sich falsch an, etwas Negatives über die aktuelle Abkühlung in Deutschland zu sagen.
Nach Tagen mit mehr als 36 Grad Celsius, an denen man sich schweißgebadet von A nach B schleppte und von Übergangsjackentemperaturen träumte, ist das Wetter gerade ganz angenehm.
Doch infolge der anhaltenden Trockenheit , die auch der spärliche Regen der vergangenen paar Tage nicht lindern konnte, können die rapide gesunkenen Temperaturen gefährliche Auswirkungen haben: Auf die ausgedörrten Böden trifft nun kräftiger Wind.
Wetterabkühlung ist nicht nur positiv Für die Böden ist das problematisch.
Nach Monaten mit zu wenig Niederschlag reicht die Trockenheit vielerorts bis in tiefe Schichten.
Starke Windböen können dann die lockere, trockene Erde aufwirbeln.
Unter bestimmten Bedingungen entstehen dadurch Staubstürme. „Thema Dürre: Aufgrund der Trockenheit kann es auch zu Staubstürmen kommen“, warnt etwa der Meteorologe Lars Lowinski von Wetter Online in einem Instagram-Post .
Staubstürme sind unter anderem für die Landwirtschaft problematisch: Sie können fruchtbaren Oberboden abtragen und Pflanzen und Weideflächen schädigen.
Am 31.
Juli kam es in Riegelsberg im Saarland bereits zu einem solchen Staubsturm , wie das ARD-Wetterkompetenzzentrum vermeldete.
Das habe zur Folge gehabt, „dass die Landwirte teils schon früher mit der Ernte beginnen mussten.
Manche haben sogar schon gepflügt.“ Herausforderung für Landwirtschaft und Verkehr Doch das ungewöhnliche Wetterphänomen kann noch weitere Probleme mit sich bringen.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.