„Tag für die Ewigkeit“: Erst Gurkerl, dann „Eitrige“: Gregoritsch und sein Rekord
Mit zwei Toren wird Gregoritsch zum Rekordtorschützen des FC Augsburg.
Dieser Moment bedeutet ihm sehr viel.
Die Feier hat er längst geplant - und davon sollen kulinarisch einige profitieren.
Jetzt geht's an die Wurst.
Augsburg-Stürmer Michael Gregoritsch war noch ganz euphorisiert vom historischen Doppelpack beim 2:2 (0:1) gegen Bayer Leverkusen - da galten einige seiner Gedanken schon einem ganz wichtigen Telefonat.
Klar, große Erfolge wollen entsprechend gefeiert werden.
Und dass der Routinier mit seinen Treffern 37 und 38 im Trikot des FCA nun Bundesliga-Rekordtorschütze der Schwaben ist, das bedeutet Gregoritsch „extrem viel“, wie er berührt sagte. „Das ist für mich ein Tag für die Ewigkeit.“ Von der Bestmarke sollen nun auch Mitspieler, Trainer und die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle auf ganz spezielle Art und Weise profitieren: mit einer kleinen Rekord-Party samt kulinarischen Köstlichkeiten aus „Gregerls“ Heimat. „Einer meiner engsten Freunde ist ja der österreichische Teamkoch, und ihr wisst ja, wie sehr ich österreichisches Essen liebe“, erzählte Gregoritsch am Samstagabend. „Deswegen glaube ich, wird es mal Zeit, gute Käsekrainer nach Augsburg zu bringen.“ Die mit Käse durchzogenen Brühwürste - eine in der Alpenrepublik auch als „Eitrige“ bekannte Spezialität - sollen schon in den nächsten Tagen geliefert werden.
Gregoritsch hat alles seit langem geplant. „Das ist jetzt ein Anruf, und dann hoffe ich, dass es diese Woche funktioniert.“ Der „Tag für die Ewigkeit “ beginnt mit einem „Gurkerl“ Mit den zwei Toren überflügelte er den bisherigen FCA-Toptorjäger Alfred Finnbogason (37). „Ich war schon beim Einstellen des Rekords sehr glücklich, dann beim Übertreffen noch einen Tick mehr.
Das ist etwas für die Ewigkeit für mich“, schwärmte der Fußball-Nationalspieler.
Zunächst spitzelte er nach einem feinen Steilpass den Ball durch die Beine von Bayer-Keeper Mark Flekken (50.
Minute). „Ein Gurkerl war's“, sagte Gregoritsch dazu grinsend.
Dann traf er völlig freistehend per Kopf nach einem Eckball (55.).
Erster Punktverlust nach zwei Siegen - geschenkt Dass die Augsburger nach zwei Siegen erstmals Punkte abgaben und dadurch die Sensations-Tabellenführung schon wieder verloren, das konnten sie verschmerzen.
Zwar war die Enttäuschung nach Patrik Schicks spätem Ausgleich (89.) sichtbar.
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