Fußball-Nationalmannschaft: Klopps DFB-Start mit Novum: 44 Akteure in zwei Kadern
Jürgen Klopp macht seinen Start zur Mega-Sichtung.
Der Bundestrainer nominiert einen XXL-Kader, der sich nach zwei von vier Nations-League-Partien ablöst.
Für die Fans gibt's viele neue Gesichter.
Jürgen Klopp macht seinen Start als Bundestrainer nach dem nächsten WM-Flop der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sommer zu einer XXL-Sichtung.
Der neue DFB-Chefcoach startet mit einem Doppel-Kader in Rekordgröße in seine ersten vier Länderspiele in der Nations League.
Die Fans werden viele neue und teilweise unbekannte Gesichter zu sehen bekommen.
Klopps erstes DFB -Aufgebot umfasst insgesamt 44 Akteure, darunter noch 16 WM-Fahrer, zahlreiche Rückkehrer wie Marc-André ter Stegen, Serge Gnabry oder Karim Adeyemi sowie gleich 16 Akteure ohne Länderspieleinsatz. „Die Kaderzusammenstellung hat Spaß gemacht.
Ich möchte so viele Spieler wie möglich kennenlernen und so viele Eindrücke wie möglich von ihnen bekommen“, sagte Klopp bei der Präsentation seines Premieren-Kaders auf dem Frankfurter DFB-Campus.
Neue Namen für das Fußball-Land Zu den erstmals zum A-Team stoßenden Neulingen zählen Überraschungen wie Mika Baur von Celtic Glasgow, der Hoffenheimer Bambasé Conté, Vitaly Janelt vom FC Brentford, Felix Keidel vom Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg, der Augsburger Hennes Behrens, die vier Freiburger Max Rosenfelder, Philipp Treu, Yannik Engelhardt und Derry Scherhant sowie der Frankfurter Younes Ebnoutalib und der Stuttgarter Finn Jeltsch. „Wir sehen was in den Jungs, wir sehen ganz viel Potenzial.
Es ist uns ganz viel Talent ins Auge gesprungen.
Wer kann in zwei Jahren eine Stütze sein?“, sagte Klopp zu seinen Beweggründen. „Wir haben nicht geguckt, was haben wir nicht, sondern was haben wir.
Ich bin happy mit der Auswahl.“ Nach den ersten zwei Partien am kommenden Donnerstag in Amsterdam gegen die Niederlande und drei Tage darauf in Augsburg gegen Griechenland wird es zum großen Bettenwechsel im Stammquartier in Herzogenaurach kommen.
Es sei aber „geplant“, dass aus dem ersten 24-Mann-Aufgebot einige Feldspieler auch im zweiten Kader für die Partien am 1.
Oktober in München gegen Serbien und drei Tage später in Thessaloniki erneut gegen die Griechen weiter dabei sein werden.
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