Krimi um Mega-Leak - Kommt der „GTA 6“-Hacker aus Deutschland?
New York City (USA) – In „Grand Theft Auto“ planen virtuelle Gangster den großen Coup – jetzt sorgt aber ein echter Daten-Coup rund um das Spiel selbst für Aufsehen! Nach den jüngsten Leaks zu „GTA 6“ führt eine mögliche Spur nach Deutschland. Dabei spielt ausgerechnet ein norddeutscher Gruß eine Rolle.
Hinter den Veröffentlichungen steckt die Person oder Gruppe „CyberLeek“. Die Leaks sorgen weltweit für Wirbel: Darin sollen Spielszenen, verschiedene Spielelemente und die Karte des von Rockstar Games entwickelten Actionspiels zu sehen sein. Für die Echtheit spricht: Zahlreiche Clips verschwanden wieder aus dem Netz – offenbar, weil Mutterkonzern Take-Two Interactive gegen die Verbreitung vorging.
Jetzt gibt es Vermutungen, dass der Verantwortliche aus Deutschland stammen könnte. Laut Recherchen, auf die sich unter anderem IGN Deutschland beruft, sollen frühere Online-Beiträge des Leakers mehrfach mit dem norddeutschen Gruß „Moin Moin“ begonnen haben. Zudem sollen ausgewertete IP-Adressen zu Servern des deutschen Anbieters Hetzner führen. Einen Beweis gibt es dafür bislang allerdings nicht – die Spuren sind dünn. Ob wirklich ein deutscher Hacker hinter der Aktion steckt oder nur deutsche Server genutzt wurden, ist derzeit offen.
++ACHTUNG, SPOILER! Wenn Sie nicht wissen möchten, was die Leaks im Detail verraten, sollten Sie ab hier nicht weiterlesen++
Für Rockstar könnte die Sache dennoch ernst werden. Das Studio arbeitet seit Jahren an „GTA 6“, das zu den weltweit am meisten erwarteten Videospielen zählt. Inzwischen kursieren weitere Videos von „CyberLeek“. Damit will er offenbar zeigen: Er hat nicht nur einzelne Dateien, sondern Zugriff auf eine spielbare Entwicklungsversion. In den neuen Aufnahmen ist unter anderem ein Flug mit einem Propellerflugzeug über die Spielwelt zu sehen. Später schreibt der Spieler mit Schüssen den Namen „Leek“ an eine Wand.
Die Leaks kommen nur wenige Tage, bevor Rockstar „ GTA 6“ in einem großen Special auf Netflix ausführlich präsentieren will. Einige Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die gezeigten Aufnahmen noch aus einer älteren Entwicklungsversion stammen.
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