Skurriler Tatvorwurf: Brite soll Millionen mit gefälschten Schallplatten verdient haben
Wer hätte das gedacht: Das Herstellen und Vertreiben gefälschter Schallplatten ist wieder ein lukrativer (und illegaler) Geschäftszweig.
Das zeigt ein Fall aus England.
Ein Phänomen, von dem man dachte, es wäre ein Relikt der 70er und 80er Jahre: Schallplatten -Fälschung.
Damals wurden solche „Bootlegs“ in Plattenläden unter dem Ladentisch verkauft.
Doch in Zeiten von Streaming, grauzonigen Download-Seiten für Musik und CD-Brennern hätte wohl niemand gedacht, dass das Vinyl-Fälschen heute noch ein lohnender Geschäftszweig wäre.
Falsch gedacht.
Sieben Jahre lang produzierte der Brite Rehan Ahmed gefälschte Schallplatten und verdiente damit ein Vermögen.
Nun ist der 40-Jährige zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.
Der Mann aus Southall im Westen Londons hatte unter dem Namen „Phoenix of Vinyl“ illegal Platten bekannter Musiker hergestellt und verkauft – darunter Werke von The Beatles, Taylor Swift und Ed Sheeran.
Und damit machte er ordentlich Kasse.
Britte machte Millionen mit Schallplatten Ahmeds Geschäft flog im Februar 2024 auf.
Die British Phonographic Industry (BPI), der britische Verband der Musikindustrie, hatte zuvor eine Testbestellung bei „ Phoenix of Vinyl“ in Acton aufgegeben.
Dabei stießen die Ermittler auf Hinweise, dass dort Tonträger systematisch kopiert wurden.
Kurz darauf durchsuchte die Londoner Polizei die Produktionsstätte.
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