Karriere: »Man kann mit Arroganz viel Erfolg haben«
Viele Menschen nehmen sich selbst als erfolgreicher wahr, als sie es tatsächlich sind. Astrid Schütz weiß, ab wann das gefährlich ist – und wo Arroganz sogar hilfreich ist. Hier erklärt die Personalpsychologin, wie die Trennlinie zwischen Mut und Selbstüberschätzung verläuft.
DIE ZEIT: Nach seinem Sieg in der Schlacht von Zela schrieb Julius Cäsar seine berühmten Worte: »Ich kam, sah, siegte.« War das selbstbewusst oder arrogant?
Astrid Schütz: Ich bin keine Historikerin, aber eines ist klar: Selbstbewusstsein ist eine relativ akkurate Einschätzung der eigenen Kompetenz. Arroganz zeigt sich in deutlicher Selbstüberschätzung. Diese Schlacht hat er jedenfalls gewonnen.
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