Welt blickt auf deutsche Wahlen: Ausländische Presse zählt Merz an und lobt Schwesig-Aufholjagd
Auch im europäischen Ausland sorgen die beiden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin für Schlagzeilen. "Kanzler Deutschlands zu sein kommt derzeit einem angekündigten Selbstmord gleich", so das ernüchternde Fazit einer französischen Zeitung.
In gleich zwei Wahlen fährt die Partei des Bundeskanzlers Niederlagen ein, während die politischen Ränder jubeln. Das wird auch im Ausland genau beobachtet. Viele europäische Medien kommentieren die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. "Kann Merz nach dem Erdbeben in Sachsen-Anhalt am 6. September das Nachbeben dieses Wochenendes überleben?", fragt die französische Zeitung "Libération".
Merz wolle nach dem "Desaster" nichts von einem Rücktritt hören und werde seine Reformen durchsetzen, "die genauso unbeliebt sind wie er", so das Fazit in Frankreich. In Paris wird mit Skepsis nach Berlin geblickt: "Dabei glaubt niemand, dass er sich bis zum Ende seiner Amtszeit halten kann", resümiert die französische Zeitung die beiden Wahlniederlagen der CDU. "Kanzler Deutschlands zu sein kommt derzeit einem angekündigten Selbstmord gleich", so das ernüchternde Fazit in Frankreich.
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