Bildband: Wie Depeche Mode ihr cooles Image erlangten
Seit über 40 Jahren sind der niederländische Fotograf Anton Corbijn und die britische Band Depeche Mode untrennbar verbunden.
Ein Bildband würdigt ihre Zusammenarbeit.
Seine Liebe zur Musik entdeckte er durch die Beatles, aber bis heute ist Fotograf Anton Corbijn hauptsächlich mit einer Band untrennbar verbunden: der britischen Synth-Pop-Truppe Depeche Mode.
1981 fotografierte er die damals noch vierköpfige Band bei einem Konzert in London.
Seit Mitte der Achtziger ist er so etwas wie das visuelle Herz von Depeche Mode.
Corbijn verantwortet Plattencover und Bühnensetting, Musikvideos und sämtliche Fotografien.
Als Depeche Mode 2020 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen wurden, sagte Frontmann Dave Gahan in seiner Rede: „Ich möchte Anton Corbijn danken, der Gott sei Dank zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und es geschafft hat, uns cool aussehen zu lassen.“ Wie cool, das zeigt der Bildband „ Depeche Mode by Anton Corbijn“, der im Taschen-Verlag erschienen ist.
Mit über 500 vielfach noch unveröffentlichten Aufnahmen aus Corbijns Privatarchiv und seinen handschriftlichen Erläuterungen zu den Fotos wirkt es wie ein Tagebuch des Künstlers, in das der Leser Einblick erhält.
Spätestens seit seinem Spielfilm-Debüt „Control“, in dem Anton Corbijn das Leben und Schaffen von Joy-Division-Frontmann Ian Curtis beleuchtete, dürfe der Niederländer auch einem breiteren Publikum bekannt sein.
Es folgten Filme mit George Clooney („The American“) und Philip Seymour Hoffman („A Most Wanted Man“).
Nichts hielt jedoch so lange wie Corbijns Liebe zur Musik und vor allem seine Verbindung mit Depeche Mode.
Der Bildband „Depeche Mode by Anton Corbijn“ ist im Taschen Verlag erschienen und kostet 100 Euro.
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