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Nach Aue-Abstieg vereinslos - Karriere-Ende? So denkt Ex-Dynamo Stefaniak

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Nach Aue-Abstieg vereinslos - Karriere-Ende? So denkt Ex-Dynamo Stefaniak

Als am Wochenende im ganzen Land die erste Runde im DFB-Pokal ausgespielt wurde, saß Marvin Stefaniak (31) vorm Fernseher. Dabei hätte der Offensivmann viel lieber selbst auf dem Platz gestanden. Doch dafür fehlt ihm schlicht und ergreifend der Verein ...

Vier Jahre spielte Stefaniak zuletzt für Erzgebirge Aue , gehörte zu den absoluten Aktivposten. 29 Tore und 25 Vorlagen in 130 Spielen untermauern das. Doch nach dem Drittliga-Abstieg der Veilchen konnten sich beide Seiten nicht auf einen neuen Vertrag einigen.

Die unerwartete Konsequenz: Der gebürtige Hoyerswerdaer steht noch immer ohne neuen Klub da. Oder anders gesagt: Stefaniak ist derzeit arbeitslos. „Dass ich nach 14 Jahren Profi-Fußball gerade keinen Verein habe, ist schwer zu realisieren“, gibt er unumwunden zu. Einziges Trostpflaster: „Ich habe viel Zeit für meine Familie, das genieße ich sehr.“ Mit seiner Frau Michaela und den Kindern Zoe, Antonia und Romeo lebt er seit einigen Jahren am Stadtrand von Dresden.

Apropos: Bei Dynamo Dresden ging sein Stern einst auf. Dort erhielt er 2011 seinen ersten Profi-Vertrag, etablierte sich schnell als Dritt- und Zweitligaspieler. Und wechselte daraufhin für eine Ablöse von 2 Millionen Euro zu Bundesligist VfL Wolfsburg. Dort allerdings bremsten ihn mehrmals Verletzungen aus. Über einige Leihstationen (u.a. Nürnberg, Fürth) landete er schließlich in Aue.

Dass der bittere Abstieg mit dem FCE gleichzeitig sein Karriere-Ende sein könnte, schließt Stefaniak kategorisch aus: „Ich fühle mich so gut, wie noch nie, weil ich viel mit und an meinem Körper gearbeitet habe, bin absolut motiviert und habe brutal viel Bock.“

Um sportlich auf Top-Level zu bleiben, investiert er viel: „Viermal pro Woche arbeite ich in Leipzig mit einem Personal-Trainer im fußballerischen Bereich.“ Zusätzlich feilt er an seiner Physis, etwa durch viele Läufe und Cardio-Training. Derzeit arbeiten er und sein Berater mit Hochdruck daran, einen Verein zu finden, bei dem er zumindest mittrainieren kann.

Das große Ziel aber bleibt, möglichst schnell wieder einen Vertrag zu unterschreiben. „Ich höre mir auf jeden Fall alles an, bin auch nicht ortsgebunden“, versichert Marvin Stefaniak . Dass er noch mindestens Drittliga-Potenzial besitzt, hat er oft genug bewiesen. Problem: Viele Vereine setzen vermehrt auf junge Spieler. „Wenn du beim Alter eine Drei vorn stehen hast, wird es schon schwierig“, weiß der Dribbelkünstler.

Stefaniak kann neben seinen fußballerischen Fähigkeiten Erfahrung und Routine dagegenhalten – gerade in unruhigen Zeiten. Und er hat noch einen Trumpf: Er kann als derzeit vereinsloser Spieler auch noch nach Ende der Transferperiode Anfang September verpflichtet werden. Das könnte für Klubs interessant werden, die Verletzungssorgen haben oder bei denen es sportlich kriselt.

„Ich bin ein gläubiger Mensch. Dass es jetzt gerade so ist, wie es ist, hat schon irgendwo einen Sinn“, erklärt Stefaniak. „Aber ich muss und werde positiv bleiben. Zwei, drei Jahre kann ich noch professionell Fußball spielen.“ Der passende Verein dazu findet sich hoffentlich demnächst!

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.

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