Loreley: Drohnen und Kletterer für Sicherheit an Loreley-Felsen
Nicht zum ersten Mal verursachen rutschende oder herabfallende Felsbrocken im engen Mittelrheintal Aufregung.
Drohnen und Kletterer sind im Einsatz, um den Schaden zu beheben.
Nach dem Sturz von Felsbrocken auf eine Bundesstraße im Mittelrheintal wird das Gelände von Experten unter die Lupe genommen.
Geologen wollen sich den Hang oberhalb der Bundesstraße 42 an der Loreley zwischen St.
Goarshausen und Kaub anschauen und über weitere Maßnahmen beratschlagen.
Was ist passiert? Am Montagmorgen gegen 8.00 Uhr fielen vom Loreley-Felsen mehrere Felsbrocken in der Größe von Schuhkartons oder einer Bierkiste auf die Bundesstraße .
Fahrzeuge wurden glücklicherweise nicht getroffen, die Straße wurde voll gesperrt und ist dies nach wie vor.
Auf der rechtsrheinischen Bahnstrecke landeten keine Brocken.
Die Trasse, die zu den europaweit wichtigsten Achsen für den Güterverkehr auf der Schiene zählt, wird derzeit aber ohnehin generalsaniert und ist gesperrt.
Gab es im Mittelrheintal schon einmal ähnliche Vorfälle? Ja, durchaus.
Laut dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz ereignen sich im Mittelrheintal häufig sogenannte gravitative Massenbewegungen.
Vielen in der Region dürfte noch der Felsrutsch im März 2021 in der Nähe der Loreley in Erinnerung sein: Fels fiel wenige hundert Meter vom Ortseingang von Kestert im Rhein-Lahn-Kreis auf die B42.
Damals wurde auch die rechtsrheinische Bahnstrecke gesperrt, sie war erst rund sieben Wochen später zumindest eingleisig wieder zu befahren.
Der Felsrutsch von Kestert hatte nach Angaben des Landesamtes ein für das Gebiet außergewöhnlich großes Volumen von schätzungsweise 10.000 bis 15.000 Kubikmetern Material.
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