Comeback von Haftbefehl: So war sein erstes Konzert in Frankfurt
Der Rapper Haftbefehl feiert sein Bühnen-Comeback in Frankfurt.
Doch der kurze Auftritt und viel Playback sorgen auch für Kritik.
Haftbefehl (40) ist zurück auf der Bühne.
Nach einer mehrmonatigen Auftrittspause hat der Offenbacher Rapper am Sonntagabend in der Frankfurter Festhalle sein Comeback gefeiert.
Der mit Spannung erwartete Abend fiel allerdings deutlich kürzer aus als ursprünglich angekündigt und sorgte bei den Fans für durchaus unterschiedliche Reaktionen.
Dass Haftbefehl an diesem Abend tatsächlich auf der Bühne stehen würde, war keineswegs selbstverständlich.
Im Juni hatte der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, mehrere Auftritte abgesagt und öffentlich erklärt, emotional und körperlich nicht in der Verfassung zu sein, Konzerte zu spielen.
Entsprechend groß war die Aufmerksamkeit, als er nun für seine erste große Hallenshow seit der Pause auf die Bühne zurückkehrte.
Schwarze Maske und zahlreiche Gäste Wie unter anderem der „Mannheimer Morgen“ berichtet , stand Haftbefehl in der Festhalle schließlich rund eine Stunde auf der Bühne.
Sein Gesicht verdeckte der Rapper auch bei seinem Comeback mit einer Maske, offenbar um Blicke auf seine durch extremen Kokain-Konsum in Mitleidenschaft gezogene Nase zu verhindern.
Auf der Bühne bekam er zudem immer wieder Unterstützung von anderen Musikern.
Ein Reporter der „Bild"-Zeitung , der beim Konzert vor Ort war, schildert, dass Haftbefehl bereits um 20:22 Uhr erstmals kurz auf die Bühne kam - wenige Minuten vor dem eigentlich angekündigten Beginn. „Frankfurt, seid ihr da?“, rief er demnach ins Publikum.
Später habe der Offenbacher auf der Bühne performt, gerappt und immer wieder die Nähe zu den Fans gesucht.
Zwischendurch habe er sich allerdings auch mehrere kurze Pausen genommen und die Bühne zeitweise verlassen.
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