Zum „Tag der Mücke“ am 20.8.: Die Stechmückenjäger bleiben nach dem Regen auf der Pirsch
Nach Wochen der Trockenheit bringt Niederschlag neue Einsatzorte für die Experten.
Entscheidend ist, wo sich das Wasser sammelt und sich damit die Larven der kleinen Blutsauger entwickeln können.
Nach den jüngsten Regenfällen stellt sich die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) auf kleinere Einsätze am Oberrhein ein.
Der Wasserstand erhole sich zwar langsam, große Hochwasserwellen seien aber vorerst unwahrscheinlich, sagte eine Sprecherin.
Dafür sei der Rheinwasserstand zuletzt zu stark gefallen.
In der Kabs arbeiten Kommunen aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen zusammen.
Rhein erholt sich nur langsam Wahrscheinlicher seien sporadische Einsätze nach lokalem Starkregen, hieß es.
Dann könnten vor allem überschwemmte Regenrückhaltebecken in den Fokus rücken.
Auch Schwemmzonen kleinerer Zubringerflüsse und Bäche könnten betroffen sein.
Dort könnten sich nach den Niederschlägen neue Brutstätten für Stechmücken bilden.
Die Kabs beobachte die Situation genau.
Starkregen schafft neue Brutstätten Mit einer schnellen Rückkehr zu großen Rhein-Hochwasserflächen sei nicht zu rechnen.
Auch bei den Grundwasserständen dürfte sich die Trockenheit lange bemerkbar machen. „Bis sich die Grundwasservorräte erholen, könnten Monate vergehen.“ Wie schnell dies geschehe, hänge auch vom kommenden Winter ab.
Bei einem trockenen Winter könnten die Folgen der Sommertrockenheit bis ins Frühjahr reichen.
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