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Kultur

Prozess um Milliardenwerte: Prozess um Bitcoin-Milliarden: Noch keine Verständigung

Stern ·
Prozess um Milliardenwerte: Prozess um Bitcoin-Milliarden: Noch keine Verständigung

Im Prozess um „movie2k.to“ und Bitcoin-Milliarden gibt es weiter keine Einigung.

Sieben weitere Termine sind bis Januar angesetzt, Verständigungsgespräche laufen weiterhin im Hintergrund.

Mehr als sieben Monate nach dem Start des Prozesses um den illegalen Streamingdienst „movie2k.to“ und einen Milliardengewinn mit Bitcoins ist noch kein Ende in Sicht.

Es seien noch acht Verhandlungstermine bis 7.

Januar angesetzt, sagte ein Sprecher des Landgerichts Leipzig auf Anfrage.

Im Hintergrund laufen Verständigungsgespräche zwischen der Kammer, der Generalstaatsanwaltschaft und der Verteidigung der beiden Angeklagten.

Der Vorsitzende der Wirtschaftsstrafkammer hatte diese angeregt.

Nach dessen Vorüberlegungen sei nach einem umfassenden Geständnis eine Freiheitsstrafe zwischen einem und eineinhalb Jahren für den Hauptangeklagten denkbar, hieß es.

Die nicht öffentliche Gespräche laufen nach wie vor, Details oder Inhalte würden nicht genannt, betonte der Gerichtssprecher.

Vorwürfe lauten Geldwäsche und Steuerhinterziehung Vor dem Landgericht ist der mutmaßliche Kopf des Portals unter anderem wegen gewerbsmäßiger Geldwäsche in mehr als 100 Fällen angeklagt.

Ursprünglich hatte die Generalstaatsanwaltschaft dem Mann auch vorgeworfen, in rund 220.000 Fällen urheberrechtlich geschützte Werke unerlaubt verwertet zu haben.

Die Urheberrechtsverletzungen waren nach Ansicht des Landgerichts aber verjährt und daher nicht mehr Gegenstand des Strafverfahrens.

Mit auf der Anklagebank sitzt ein weiterer Mann, der sich wegen Geldwäsche in Dutzenden Fällen und Steuerhinterziehung verantworten muss.

Laut Anklage hatte das Duo gemeinsam mit einem bereits rechtskräftig verurteilten Mann über das Streamingportal „movie2k.to“ jahrelang hunderttausende Raubkopien von Filmen und Serien angeboten.

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