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Elbvertiefung: Der tägliche Newsletter aus Hamburg: Hamburgs graues Regenwetter – wirkt heute attraktiver denn je

Die Zeit ·
Elbvertiefung: Der tägliche Newsletter aus Hamburg: Hamburgs graues Regenwetter – wirkt heute attraktiver denn je

als wir vor zehn Jahren nach Hamburg gezogen sind, lächelten mich einige meiner süddeutschen Freunde mitleidig an. Hamburg, sagten sie, da regnet es doch den ganzen Tag von der Seite, und der Himmel ist grau. Die ersten Jahre fehlte mir die Sonne des Südens auch tatsächlich das eine oder andere Mal. Okay, schon öfter.

Dieser Wind hat sich gedreht. Die Gründe dafür und die Tragik, die damit zusammenhängt kennen wir alle . Ich habe in den vergangenen Wochen viel Zeit bei meiner Familie auf dem bayerischen Land verbracht. Dort zu sein, ist nach wie vor sehr schön, klimatisch aber bin ich danach schon froh, in den Norden zurückzukehren. Meinen Eltern war es in der Zeit nachmittags annähernd unmöglich, aus dem Haus zu gehen.

Aber die wunderbare Kühle, sie wird uns nicht bleiben: Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Datenteam der ZEIT haben vor Kurzem in diesem Stück gezeigt : Hamburg wird bis 2100 ein Klima bekommen, wie es heute in Coulanges-lès-Nevers in Frankreich herrscht. Um dafür gut gewappnet zu sein, ist an sich klar, was es in unserer Stadt braucht: mehr Bäume, mehr Stadtgrün, mehr entsiegelte Flächen, hitzeresistentere Häuser, Klimaanlagen für Krankenhäuser und Altenheime .

Das alles ist an sich den politisch Verantwortlichen hier klar: Hamburg hat schon im Februar 2025 eine Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschlossen . Die Frage ist, wie schnell sie umgesetzt wird. Der BUND Hamburg kritisierte kürzlich etwa, dass sich durch viele Neubauten das Problem der »Hitzeinseln« eher verschärft, und forderte die Stadt auf, die Entsiegelung von Flächen endlich strategisch und flächendeckend anzugehen.

Am 6. Oktober werden wir von der Elbvertiefung genau wie einige Hamburger Kolleginnen und Kollegen darüber sprechen, wie eine gute Zukunft in dieser Stadt aussehen könnte – bei einer großen Podcast-Liveaufzeichnung der Hamburg Open Online University im Hansa-Theatersaal . Bei uns wird es darum gehen, wie in Hamburg das Wohnen in einer klimaveränderten Zukunft gut gelingen kann. Wenn Sie dabei sein wollen, hier gibt es Tickets, sie kosten jeweils zehn Euro.

Und noch einen Hinweis habe ich für Sie: Heute wird es höchstens 21 Grad warm werden, es gibt etwas Wind, vereinzelt Wolken am Himmel und vielleicht ein kleines bisschen Regen. Was haben wir für ein Glück.

Der geplante Einzug des Naturkundemuseums in den Elbtower droht zu scheitern. Der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Dirk Kienscherf, sagte dem Hamburger Abendblatt, er schätze die Wahrscheinlichkeit eines Einzugs als »gering« ein. Offenbar laufen die Verhandlungen zwischen der Stadt und einem Konsortium um den Immobilieninvestor Dieter Becken nicht gut. Der Plan war, dass die Stadt fast die Hälfte des Elbtowers für 595 Millionen Euro übernimmt.

Eine Spaziergängerin in Poppenbüttel hat am Samstagmorgen eine Frau tot aufgefunden und die Polizei verständigt. Diese teilte mit, dass Spuren von Gewalteinwirkungen zu erkennen waren. Im Zuge der Ermittlungen der Mordkommission wurde eine Tatverdächtige festgenommen. Die 22-Jährige könnte laut Polizei psychisch erkrankt sein.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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