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Trotz neuer Abo-Modelle - ING will am Gratis-Konto festhalten

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Trotz neuer Abo-Modelle - ING will am Gratis-Konto festhalten

Die ING will auch nach der geplanten Neustrukturierung ihrer Girokonten eine kostenlose Variante in Deutschland anbieten. Das hat Konzernchef Steven van Rijswijk zugesagt. Noch nicht entschieden ist jedoch, welche Voraussetzungen Kunden dafür ab Mitte 2027 erfüllen müssen und welche Leistungen das Gratis-Konto umfasst. Auch Gebühren, Kartenangebote und die Zuordnung zu den vier neuen Kontomodellen bleiben offen.

Die vier neuen Abo-Modelle wurden bereits in den Niederlanden, Belgien, Polen und Rumänien vorgestellt. Weitere europäische Märkte sollen folgen.

Nicht geklärt war lange, wie es sich bei der Abo-Einführung mit dem Gratis-Konto der ING verhält. Konzernchef Steven van Rijswijk erklärte beim Handelsblatt-Bankengipfel in Frankfurt nun, dass die ING am kostenlosen Konto in Deutschland festhalten wolle. Deutschland -Chef Lars Stoy hatte Anfang August allerdings darauf hingewiesen, dass die genaue Gestaltung der einzelnen Angebote noch nicht abgeschlossen sei.

Damit ist lediglich bestätigt, dass eine kostenlose Variante Teil der neuen Kontostruktur wird. Offen bleibt, welche Bedingungen dafür gelten und welche Leistungen enthalten sind. Auch Unterschiede bei Karten, Bargeldversorgung, Zusatzangeboten und Gebühren sowie die Zuordnung der Kunden sind ungeklärt.

Aktuell ist das ING-Girokonto kostenlos, wenn innerhalb eines Kalendermonats Gutschriften von insgesamt mindestens 1000 Euro eingehen. Auch Kontoinhaber unter 28 Jahren zahlen keine Kontoführungsgebühr. Andernfalls verlangt die Direktbank monatlich 4,90 Euro.

Der Mindestgeldeingang kann sich aus mehreren Zahlungen zusammensetzen. Angerechnet werden unter anderem Gehalt, Rente, Pension, Kindergeld und Überweisungen. Nicht dazu zählen Überträge zwischen eigenen ING-Konten mit identischen Kontoinhabern, Wertpapierumsätze und Rücklastschriftgutschriften.

Enthalten ist derzeit eine Visa-Debitkarte. Eine zusätzliche Girocard kostet monatlich 1,49 Euro. Bargeldabhebungen ab 50 Euro sind in Deutschland und im Euroraum ohne ING-Gebühr möglich. Fremde Automatenbetreiber können jedoch eigene Entgelte verlangen.

Ende 2024 erhöhte die ING den erforderlichen Geldeingang von 700 auf 1000 Euro. Gleichzeitig stieg der Preis der Girocard von 0,99 auf 1,49 Euro. Die Bank begründete dies mit gestiegenen Kosten und dem Ziel, das Girokonto stärker als Hauptkonto zu etablieren.

Bei der DKB bleibt das Girokonto ab 700 Euro monatlichem Geldeingang oder für Kunden unter 28 Jahren kostenlos. Sonst kostet das Erstkonto 4,50 Euro monatlich. Für ältere Bestandskonten können andere Regeln gelten. Der Geldeingang beeinflusst außerdem den Aktivstatus.

Comdirect verlangt beim Girokonto Aktiv unter anderem 700 Euro Geldeingang. Alternativ können mobile Zahlungen oder Wertpapieraktivitäten die Gebührenfreiheit ermöglichen. Ohne erfüllte Voraussetzung fallen monatlich 4,90 Euro an.

N26 bietet sein Standardkonto ohne Kontoführungsgebühr und Mindestgeldeingang an. Enthalten ist nur eine virtuelle Mastercard. Eine physische Karte kann kostenpflichtig sein, zudem sind kostenlose Bargeldabhebungen begrenzt.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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